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Der weibliche Energiekreislauf – eine Theorie
Lasst mich vorab sagen, dass dies eine Theorie ist – meine persönliche Theorie zum Thema. Es soll keinesfalls ein wissenschaftlicher Aufsatz sein und ich stelle auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ich schreibe diesen Artikel also nach bestem Wissens-, Erfahrungs- und Glaubensstand.

Die Theorie fängt mit einem weit bekannten Modell an: das Chakramodell. Zusammenfassend für alle, die das Modell nicht kennen, oder nur vom Hörensagen:
der menschliche Körper hat sieben Hauptchakren, oder auch Energiezentren, die miteinander verbunden sind. Ausserdem gibt es noch viele andere Nebenchakren, wie zum Beispiel die Handchakren, die beim Reiki zum Einsatz kommen. Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Rad“. Bei Namen sind es von unten nach oben das Wurzelchakra oder Basischakra, Sakralchakra, der Solarplexus, das Herzchakra, das Kehlkopfchakra, das Stirnchakra und das Kronchakra. (Wer sich in die Materie der Chakren vertiefen möchte kann unten in den Quellenhinweis schauen.)
Wenn man sich das Wurzelchakra näher ansieht, dass zwischen dem Schambein und dem Genitalbereich liegt, dann sieht man, dass auch dort die Gebärmutter liegt. Laut einiger Theorien ist die Gebärmutter das Energiezentrum für weibliche Energien.

Ein Unterschied zwischen Männlein und Weiblein ist zum Beispiel, dass die Frau einmal etwa alle 27-30 Tage menstruiert. Den Vorgang der Menstruation im biologischen Sinne kennt jeder sicher. Wie sieht es aber damit energetisch aus? Ist da was besonderes dran und wenn ja, was hat dieser Vorgang für einen Zweck im Energiekreislauf der Frau?

Dazu muss man weiter in das Umfeld schauen. Die Geschlechtsteile von Mann und Frau sind so gemacht, dass die Frau empfängt, dass heisst in sich aufnimmt und der Mann gibt, dass heisst in etwas eindringt. Bei sexueller Erregung bilden sich eine grosse Menge an Energien in der Gebärmutter, einfach dadurch dass schon durch pure Reibung energetisiert wird, noch dazu saugt man aus der Umgebung die Energie förmlich in sich auf (und auch vom männlichen Partner?). Diese Energie speichert sich laut Theorie in der Gebärmutter, sie ist also ein Energiespeicher. Beim Orgasmus fühlt man, dass sich etwas irgendwie „entläd“. Ich bin der Meinung, dass das die Energie sein könnte, die sich in der Gebärmutter angesammelt hat. Sie wird weiter zum Solarplexus geleitet (das heisst durch das Sakralchakra hindurch), wo das „Lebensenergiezentrum“ liegt. Von dort wird es nach einiger Zeit in alle anderen Chakren geleitet – auch die Nebenchakren. Manche Menschen sind nach dieser Entladung, dem Orgasmus, müde, andere sind aufgekratzt. Das ist genauso individuell wie bei der Energiearbeit. Manche sind dannach auch müde/entspannt oder doch eher voller Tatendrang. Nun aber weiter zum Thema.

Da gibt es also die Möglichkeit des Geschlechtsverkehrs, d.h. Energie in sich aufnehmen, maximieren dadurch, dass man aus der Umgegbung Energie in sich aufsaugt, zusammenträgt sozusagen. Diese Möglichkeit könnte man schon als Energiearbeit an sich nennen. Jeder der Sex hat – oder sich selbstbefriedigt ist also nach der Definition ein „Energiearbeiter“.

Nun ist es aber so, dass wir alle schlechte Gefühle kennen. Im Grunde gibt es keine „schlechte“ Energie, nach meiner Auffassung nur schlecht verteilte Energie bzw. schlecht aufgenommene Energie. Auch diese Energie kann man weiter geben. Man könnte sich das so vorstellen, als hätte man eine bestimmte Menge Wasser und einen Eisklotz mit der selben Menge Wasser – nur in gefrorener Form. Ein Lebewesen kann das Wasser ohne Probleme in sich aufnehmen, den Eisklotz jedoch nicht ohne weiteres. Man müsste ihn schlucken und dann weitere Energie aufbringen, um ihn auf Körpertemperatur zu bringen und damit besser aufnehmbar für den Organismus.

Im Artikel von Dibe Yassi „Wie werde ich den Schmarren bloss los“ schreibt sie, dass sie diese schlecht aufnehmbaren Energien manchmal dadurch los wird, indem sie sie in die Erde weitergibt. Aber manche Menschen kennen solche Methoden nicht und tragen solche Energien dann mit sich rum. Mit der Weile neutralisieren sie sich dann – das heisst, man kann sie besser in den Energiekreislauf aufnehmen (in den meisten Fällen). In manchen Fällen wird das aber nicht mal bewusst wahrgenommen oder ignoriert. Da kann es passieren, dass man mit so einem Gemütszustand Sex mit jemandem hat oder sich selbstbefriedigt („Ich habe Wut im Bauch“). Dann wird diese Energie, die nicht gut aufzunehmen ist in dieser Form, noch maximiert und so aufgenommen und in unseren Energiespeicher, die Gebärmutter. Meist wandert das dann in ihren Kreislauf und bringt Krankheiten hervor, wenn es oft passiert und unbearbeitet bleibt. Allerdings hat der Körper da wohl einen wunderbaren Mechanismus eingebaut: die Menstruation. Eine Zeit der Reinigung und auch der energetische Müll bleibt nicht aussen vor. Vielleicht ist diese Zeit deshalb so besonders, weil man sich energetisch reinigt?

Aber nicht nur durch Sex und Selbstbefriedung nimmt die Gebärmutter Energien entgegen. Auch durch konzentrieren der eigenen Gedanken zum Beispiel. Was ist, wenn wir uns nicht als weiblich empfinden, wenn wir uns selbst als Frau ablehnen, schmerzen beim Menstruieren haben, „verdammte Tage“, nicht besonders hoch von uns selbst denken? Auch das bringt Energien zusammen. Durch ein bewusstes Ignorieren von etwas bringt man besonders viel „schlechte“ Energien in dieses Etwas. So auch mit der Gebärmutter. Oftmals reicht es einfach nicht aus zu menstruieren, ein anderer „Ausmüllungsprozess“ müsste her. Bei entsprechender Einstellung kommt ja ständig Neues hinzu. Manche Frauen haben also viel Energiemüll in sich. Da die Gebärmutter Energien nicht unendlich lange speichert, sondern in den Energiekreislauf abgibt, betrifft das natürlich unser ganzes Ich. Krankheiten entstehen, Gebärmutterkrebs? Eierstockentzündung? Eileiterschwangerschaft?

Und was ist nun, wenn eine Frau keine Gebärmutter mehr hat, da sie entfernt werden musste und wo fliesst dann der Energiestrom lang? Da ich damit selbst noch keine Erfahrung gemacht habe, kann ich nichts Genaueres dazu sagen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich die Energie noch immer am selben Platz sammelt, an dem die Gebärmutter war und die in den meisten Fällen ja noch von den Eierstöcken eingefasst ist. In diesem Fall gibt es ja noch immer ein „Energiebett“ (Wie ein Flussbett), dass ebend nicht mehr so strikt abgegrenzt ist. Die Energie könnte sich dann also ein wenig „loser“ sammeln, als das der Fall wäre, wenn die Gebärmutter noch da wäre. Die Abgabe der Energie bei einem Orgasmus könnte ich mir dann nicht mehr so ruckartig vorstellen, sondern vielleicht eher sanfter. Dazu kann man sich vorstellen, wie es ist, wenn ein Staudamm geöffnet wird und im Gegensatz dazu, die Vorstellung, dass sich das Flusswasser in einem kleinen Vorsee sammelt, bis es über eine natürliche Begrenzung fliesst.

Über den männlichen Energiekreislauf habe ich mir allerdings noch keine Gedanken gemacht und ich muss auch zugeben, dass es noch einige Unstimmigkeiten in meiner Theorie gibt. Trotzdem wollte ich sie gern mit euch teilen. Vielleicht können wir sie ja zusammen überdenken, neu aufstellen, verändern oder ja auch wiederlegen?

Quellen und Hinweise:
Die Chakrentheorie: Kleine Übersicht zu den Chakren auf meiner Homepage.
Ansonsten gibt es Informationen zum Beispiel hier und auch Google spuckt zum Thema unheimlich viel aus. Es lohnt sich immer, die Informationen untereinander zu vergleichen.

Links zum Thema:
http://www.rotermond.de
http://www.tao-of-sexuality.com
http://www.lustundwissen.de


Maya


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