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Bei der Geburt setzt man bereits die Vorraussetzungen unter denen
dieses kleine Wesen die ersten Tage seines Lebens verbringt.
Ob isoliert auf der Säuglingsstation, in einer fremden, kalten
Welt (Leider ist es bei Risikoschwangerschaften oder Geburtskomplikationen
nicht anders möglich. Macht das Beste daraus!) oder zuhause,
bei gedämpften Licht in den Armen der Mutter, an der Brust
den Saft des Lebens zu trinken.
Hier wird der erste Schritt zu einer bewussten, natürlichen
und positiven Lebenseinstellung getan.
Eine geborgene, positiv erlebte Schwangerschaft ist die beste Geburtsvorbereitung
und eine angenehme Atmosphäre, meditative Stimmung sowie eine
vertraute Hebamme lassen die Geburt zum Fest zu Ehren der Großen
Göttin werden.
Das
Fest der Geburt
Gestaltet euren Raum mit Absprache der Hebamme (wehende
Frauen haben oft Bedürfnisse über die sie euch informieren
kann) festlich.
Kerzen, gedämpftes Licht, meditative Musik
Ein großes Bett, oder Matratzenlager mit vielen Polstern und
Decken. Leintücher und Kautschuk wenn ´s richtig los
geht um später nicht alles reinigen zu müssen. Eine helle
Lichtquelle für die Hebamme, falls sie mehr Licht braucht.
Warme, rote Handtücher oder Decken um euer Baby einzuwickeln.
Ein kleines Festmahl zur Stärkung.
Um Arbeit und Zeit zu sparen aus Früchten, Joghurt oder einer
kalten Platte.
Vergesst nicht ein Teller zu Ehren der Göttin herzurichten.
Das
Nabelschnuramulett
Die Indianer Nordamerikas heben ein Stück der
Nabelschnur auf und fertigen es zu einem Amulett, dass das Kind
bei seiner Großjährigkeit erhält. Ein schöner
Brauch der auch bei uns wiederbelebt werden sollte.
Hebt ein kleines Stück Nabelschnur auf,
legt es in Salz und lasst es austrocknen.
Nach ca. 14 Tagen nehmt es heraus und fertigt ein kleines Ledersäckchen
an, in dem es Platz hat.
Verziert es nach eurem Ermessen und weiht es beim nächsten
Vollmond der Göttin
Die
Plazenta
Der Mutterkuchen, die Verbindung zwischen Mutter
und Kind, leider ist es in unserer Kultur immer noch Pflicht, die
Plazenta fachgerecht zu "entsorgen". Solltet ihr jedoch
eine loyale Hebamme haben, könnt ihr sie an einem schönen
Platz begraben und eventuell einen Baum darauf pflanzen.Bei manchen
Naturvölkern ist es auch Brauch ein kleines Stück davon
zu essen, das gibt Kraft für die Tage nach der Geburt. ( Ein
winziges, sympolisches Stück reicht schon.
Ist Euer Baby erst wenige Momente alt und von der Hebamme erstversorgt,
könnt ihr beginnen der Göttin für euer gesundes Kind
zu danken und es in ihren Schutz aufzunehmen. Dazu könnt ihr
spontan improvisieren, euren innersten Gefühlen Ausdruck verleihen.
Segnet euer Kind im Namen der Göttin, bittet sie um ihren Schutz
und ihre Nähe.
Germanische Priesterinnen vollzogen nach der Geburt ein Aufnahmeritual
für das Neugeborene.
Sie nahmen es auf den Arm und zeigten ihm je nach Tageszeit die
Sonne, die Mondin oder die Sterne. Segneten es mit Quellwasser,
legten es kurz auf die Erde und wickelten es in ein, von der Sonne
oder über Feuer erwärmten Tuch. So nahmen sie es in den
Kosmos auf und segneten es mit den vier Elmenten Luft, Wasser, Erde
und Feuer.
Die
Namensgebung
Wählt den Namen eures Kindes mit Bedacht,
denn es wird ein Teil seiner Persönlichkeit. Er muss nicht
ausgefallen sein oder eine geistige Botschaft beinhalten, allein
was ihr mit dem Namen verbindet und eurem Schützling damit
mitgeben wollt zählt. In den verschiedensten Kulturen gibt
es Riten zur Namensgebung, macht es zu etwas besonderen, zu Ehren
eures Babys und der Göttin.
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