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Da ich ja auch mal selber Schülerin war, aber auch schulpflichtige
Kinder als Mutter durchs Leben begleite, was nicht immer ganz einfach
ist, habe ich hier mal einige Bücher und Tipps zusammengestellt.
Im nächsten Beitrag folgen dann die lang fälligen Entspannungstipps!
Versprochen!
Der Lernplatz
Schreibtisch
Er sollte so aufgeräumt sein, dass noch genug Platz zum Lernen
frei bleibt.
Es sollte möglichst wenig auf dem Tisch liegen, damit dein
Kind nicht abgelenkt wird. Am besten ist, wenn du mit deinem Kind
gemeinsam einen Lernstoß aufbaust: Alles, was es zum Lernen
braucht, sollte links von ihm auf einen Stoß liegen. Sobald
es das entsprechende Buch / Heft usw. nicht mehr braucht, muss
es weggelegt werden!
Das Erfolgserlebnis: Der Stoß wird immer kleiner !!
Stuhl
Dein Kind soll bequem auf ihm sitzen können. Achte auf Sitzhöhe und
auf die Lehne. Der Stuhl soll nicht knarren oder wegrollen könne: Das
lenkt ab!
Optimal ist auch ein Gymnastikball, der in einem Ring liegt, so sitzt dein
Kind immer gerade!
Lampe
Helles Licht, aber nicht zu grell. Das Licht soll von links kommen ( wenn
dein Kind Linkshänder ist von rechts), weil sonst die Schreibhand Schatten
wirft. Auch wenn die Natur unser Ein und Alles ist, so sollten doch Vorhänge
die Sicht ein wenig behindern, denn ansonsten ist dein Kind mehr mit dem Wunder
der Natur beschäftigt als mit seinen Aufgaben!
Materialien
Schreibzeug, Radiergummi, Lineal und ähnliches griffbereit bei der Hand
haben. Oder gehörst du auch zu denjenigen , die erst eine halbe Stunde
suchen müssen? Dann wäre es an der Zeit dein eigenes Verhalten zu überdenken,
denn schließlich lernen Kinder durch Nachahmung.
Ordnung
Wenn du Unordnung magst - in Ordnung! Aber nicht auf dem Schreibtisch deines
Kindes und beim Lernen. Ordnung und Übersicht ersparen dir und deinem
Sprössling Zeit und Ärger!
Zimmer
Während der Lernzeit sollen dein Kind Dinge im Zimmer möglichst nicht
ablenken. Stelle seinen Schreibtisch so, dass es alles, was es ablenken könnte,
im Rücken hat - und nicht im Blickfeld. Alles, was es zum Lernen anregt,
lass nahe an es herankommen!
Bewegungsübungen zum besseren Lernen
Hier schreibe ich in der „Du“- Form, damit du die Anleitungen
notfalls deinem Kind vorlesen kannst!
| Aufwecker |
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Mit Daumen und Zeigefinger( Mittelfinger drüberkreuzen)
einer Hand massierst du die Gehirnknöpfe. Diese „Knöpfe“ findest
du an den weichen Stellen unter den Schlüsselbeinen,
knapp beim Brustbein. Eigentlich sind es kleine Mulden. |
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Mit dem Zeigefinger (überkreuzt mit Mittelfinger)
der anderen Hand reibst du den Nabel in Uhrzeigerrichtung
mit kreisförmigen Bewegungen. |
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Leg deine Zunge hinter die Schneidezähne an den Gaumen
und denk an etwas Schönes. |
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Mach diese Übung etwa eine Minute lang. |
Was bewirkt diese Übung:
Durch die Stimulierung der
Gehirnknöpfe
wird ein Zusammenschalten beider Gehirnhälften erreicht.
Es hilft Kindern, die Probleme
haben, die Körpermittellinie zu überkreuzen.
Sie weckt
auf!
Tipp: Mach vorher den Aufwecker
| Radfahrer |
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Leg dir auf den Boden eine weiche Unterlage oder leg dich
gleich auf dein Bett. Leg dich auf den Rücken und verschränke
die Hände im Nacken. Achte darauf, dass dein ganzer
Lendenwirbelbereich am Boden aufliegt – du darfst nicht
mit der Hand unter deinem Rücken Platz haben.
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Berühre nun mit dem rechten Ellbogen das linke Knie,
dann mit dem linken Ellbogen das rechte Knie und so weiter.
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Es zieht und zwackt im Bauch – dann machst du es
richtig, denn das sind deine Bauchmuskeln, die die Bewegung
des Hochkommens ausführen. Mach nur so viele Wiederholungen,
bis der Bauch zu brennen beginnt – sonst holst du dir
einen Muskelkater!
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Was
bewirkt diese Übung:
Aktivierung beider Gehirnhälften
Stärken der Bauchmuskulatur
Entlastung der Lendenwirbeln
Verbesserung der Konzentration und Aufnahmefähigkeit
Blitzableiter
Wer kennt das nicht, dass es im Kopf zugeht, wie bei
einem Gewitter. Alles ist
im Aufruhr – da hilft nur ein Blitzableiter! |
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Mit zwei Fingern rubbelst du das Grübchen oberhalb
der Oberlippe und unterhalb der Unterlippe. Zeige- und Mittelfinder
der anderen Hand legst du auf den Nabel und massiere ihn
sanft. Nach drei tiefen Atemzügen wechsel die Hände
und atme wieder dreimal durch.
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Dann kommt der zweite Teil der Übung: Eine Hand massiert
wieder den Nabel, mit der anderen reibst du sanft das Steißbein. Nach
drei tiefen Atemzügen wieder die Hände wechseln.
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Was bewirkt diese Übung:
Die massierten Punkte sind auch wichtige Akupressurpunkte.
Entspannung des zentralen Nervensystems
Steigerung der Konzentration
Überaktivität etwas mildern
Lichtschalter
Diese Lichtschalter werden bei uns sehr häufig eingeschaltet - denn Angst
gibt es bei Kindern immer wieder mal.
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Du findest die Lichtschalter auf deiner Stirn zwischen
Augenbrauen und Haaransatz. Wenn du genau fühlst, entdeckst
du kleine Höcker.
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Berühre ganz sanft mit den Fingerkuppen diese Punkte!
Schließe dabei die Augen und entspanne dich! Wenn du
vor etwas Bestimmten Angst hast, dann denk daran...
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Noch schöner ist es, wenn deine Mama oder dein Papa
die Punkte berührt und ihre Hand dich sanft hält! |
Tipp: Unauffälliger ist es, wenn
du den Nagel des Ringfingers auf die Kuppe des Daumens legst! |
Was
bewirkt diese Übung:
Baut Stress und Spannungen ab
Löst Gedächtnisblockaden
Aktiviert das Gedächtnis
Löst Ängste
| Energiegähnen |
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Gähne herzhaft und massiere gleichzeitig mit deinen
Fingerspitzen die Muskeln rechts und links unter dem Ohr.
(Hinter den oberen und unteren Backenzähnen.)
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Atme ganz sanft aus, hauche die Luft aus dem weit geöffneten
Mund.
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Gähne einige Male so richtig nach Herzenslust.
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Was
bewirkt diese Übung:
Stressabbau und Entspannung
Gesteigertes Konzentrationsvermögen im akustischen Bereich
Belebung des Kreislaufes
Verbesserung der Sauerstoffzufuhr im Gehirn
Entspannung der Kopf- und Kiefermuskulatur
Viel Erfolg beim Lernen!!!
Literatur:
Ballinger,E.: Lerngymnastik; hpt-Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG,
Wien, 1992
Ballinger,E.: Lerngymnastik 2; hpt-Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG,
Wien, 1994
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