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Kurz will ich beschreiben, wie ich mit dem Thema umgehe und wie
ich die unterschiedlichen Begriffe definiere - damit ihr auch wisst,
wovon ich spreche...
Der «SchamanenBlick» - wie der Name schon sagt
- soll ein Blick auf Schamanismus und auch ein Blick aus schamanistischer
Sicht
sein.
Was ist Schamanismus?
Schamanismus ist es, durch Kontaktieren anderer Welten (Realitäten)
und Handlungen,
die man dort ausführt, im Hier und Jetzt Veränderungen
zu bewirken. Es geht dabei um Ergebnisse - ganz
konkrete und für jeden nachvollziehbare Ergebnisse!
Seien das Heilungen, Ernährung der Sippe, Schutz vor Feinden,
Kampfglück, etc. - je nach Bedürfnis. Wäre dem nicht so, dass Schamanismus ergebnisorientiert ist
und auch solche bringt, hätte er weder bei unseren Vorfahren überlebt,
noch würde er heute noch in vielen Kulturen betrieben.
Was ist
ein Schamane?
Dazu möchte ich Joan Halifax, aus dem Buch "Die
andere Wirklichkeit der Schamanen" zitieren
"Die Schamanen sind Heiler, Seher und Visionäre, die
den Tod bezwungen haben. Sie stehen mit der Welt der Götter
und der Geister in Verbindung. Sie können ihren Körper
zurücklassen, um in außerirdische Bereiche zu reisen.
Sie sind Dichter und Sänger, sie tanzen und schaffen Kunstwerke.
Sie sind nicht nur geistliche Führer, sondern auch Richter
und Politiker, Hort des geschichtlichen Wissens ihrer Kultur, des
heiligen wie des weltlichen. Sie sind mit der kosmischen wie mit
der irdischen Geographie gleichermaßen vertraut; Eigenarten
der Pflanzen, der Tiere und der Elemente sind ihnen bekannt. Sie
sind Psychologen, Unterhalter, und sie spüren Nahrungsmittel
auf. Vor allem jedoch sind die Schamanen Techniker des Heiligen
und Meister der Ekstase."
Dies alles können SchamanInnen sein. Vorsicht jedoch, da
einen Umkehrschluß zu ziehen, dass nun jeder Künstler,
jeder Priester, etc. auch zwangsläufig SchamanIn ist.
SchamanInnen zeichnen sich nämlich grundsätzlich durch
eines aus - durch den Kontakt mit der Geisterwelt. Sie sind die
Verbindung zwischen Geistern (Spirits) und Menschen.
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