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Die Frage, warum wir überhaupt die Vorstellung von der Existenz
eines Gottes oder eines Geistes entwickelt haben, lässt sich
damit beantworten, dass wir Menschen tatsächlich erleben,
erfahren können, dass es etwas gibt, das jenseits der im materiellen
Bereich liegenden Möglichkeiten des Verstehens oder Erklärens
liegt.
Nun taucht jedoch die Frage auf, warum wir diesen Geist oder Gott
als übergeordnet der Materie empfinden.
Dies zu fragen, mag für Viele unsinnig erscheinen, denn wir
sind so an dieses Denkmuster gewöhnt, dass wir gar nicht auf
die Idee kommen, das überhaupt erst in Frage zu stellen.
Trotzdem ist diese Frage berechtigt. Und als Antwort kann man sicherlich
sagen: Es kommt daher, dass wir die irdische Welt als begrenzt
erleben. Sowohl zeitlich begrenzt, wie auch räumlich begrenzt.
Wir erleben, dass andere Menschen sterben, dass nichts für
immer da ist, dass selbst Bäume, obwohl sie viel älter
werden als wir, nicht ewig leben. Wir erleben, dass sich alles
verändert und nichts so bleibt, wie es ist. – Nachdem
wir in dieser materiellen Seinsform leben, ist es kaum anders möglich
als zu der Ansicht zu kommen, dass die Materie begrenzt sei.
Nun hat Stephen Hawking am 21. Juli 2004 eine ganz neue und sensationelle
Erkenntnis veröffentlicht: Die Materie stirbt nicht! Er sagt
es zwar nicht in diesen Worten, sondern er sagt, dass im Schwarzen
Loch nicht – wie bisher angenommen – alle Materie,
ja sogar das Licht aufgesogen und für immer verschwinden würde.
Vielmehr sagt er, dass die Information (in der Quantenphysik spricht
man von Informationsfeldern) erhalten bliebe und dass alles irgendwann
einmal wieder zum Vorschein käme. Zwar nicht in der absoluten
gleichen Form, sondern in neuen Zusammensetzungen. Aber die Information
geht im Prinzip nicht verloren!
Demnach gibt es kein wirkliches Ende, sondern immer wieder neue „Geburten“.
Es ist daraus zu schließen, dass es dementsprechend auch
keinen wirklichen Anfang gibt oder gab.
Zugegeben, das ist eine fast unglaubliche Vorstellung. Jedoch,
wenn wir uns von dem ersten Schock dieser Aussage einmal erholt
haben, dann werden wir nicht umhin können, die Feststellung
zu treffen, dass diese Aussage nicht unwahrscheinlicher oder unglaublicher
ist als die Aussage, Gott oder Geist würde ewig bestehen.
Warum soll Geist ewig sein, Materie jedoch nicht? – Es gibt
keinen Grund, in dieser Weise zu differenzieren. Der einzige Grund
dafür, dass wir so denken, ist unsere Konditionierung über
viele Jahrtausende hinweg!
Betrachten wir jedoch diese Aussage unter Berücksichtigung
der Quantenphysik, dann wird alles sogar noch verständlicher.
Zwar ist die Quantenphysik gar nicht mehr so neu, denn sie geht
auf Erkenntnisse von Max Planck und Albert Einstein zurück.
Trotzdem wissen die meisten Menschen recht wenig davon. Das ist
verständlich, denn diese Erkenntnisse sind verwirrend. Beschränken
wir uns jedoch auf die Kernaussagen dieser neuen Sichtweise über
die Materie, dann können wir folgende Aussagen als nachvollziehbar
und leicht verständlich erkennen:
1. |
Alles erschafft sich gegenseitig. Somit ist alles verbunden.
Es gibt keine Trennungen. |
2. |
Dieses sich gegenseitige Erschaffen findet immerzu statt.
Es gibt keinen Anfang und kein Ende dieses Prozesses! |
3. |
Es gibt nichts, was aus sich selbst heraus existiert.
Alles ist das Ergebnis von allem. |
4. |
Geburt und Tod ist kein wirklicher Anfang und kein wirkliches
Ende, sondern nur die Metamorphose von einem Zustand in einen
anderen. |
5. |
Auch wenn es für bestimmte Zeitabläufe individuelle
Manifestationen gibt, so sind diese zwar als Individualität
begrenzt, jedoch nicht in der Gesamtheit von allem, was ist.
Ein Individuum ist somit sowohl zeitlich begrenzt, als auch
nicht begrenzt in dieser Gesamtheit. |
Dieser letzte Punkt kann uns leicht aufs Glatteis führen,
indem wir glauben, es gäbe keine individuelle Erscheinung.
Wir müssen nämlich eine weitere Erkenntnis der Quantenpyhsik
beachten. Diese neue Erkenntnis heißt: Die frühere Betrachtungsweise
der mechanistischen Physik, dass alles entweder so, oder so sei
(das „Entweder – Oder“ – Denken!) muss
einer neuen Betrachtungsweise des „Sowohl – als auch“ weichen.
In dieser neuen Sichtweise sind zwei verschieden erscheinende Möglichkeiten
eine Tatsache. Wenn wir in der alten Sichtweise denken, nämlich
dass es entweder nur die Individualitäten gäbe oder NUR
das EINE, dann denken wir tatsächlich in einer trennenden
Weise. Sicherlich, es gibt letzten Endes zwar nur das EINE. Ob
wir dies nun das Universum, die Welt oder sonst wie nennen wollen,
dieses „EINE“ ist die Gesamtheit von allem. Jedoch
manifestiert sich dieses EINE in vielen Formen und Gestalten. Diese
Formen und Gestalten ändern sich zwar permanent und somit
hat es den Anschein, dass sie keine Realitäten seien. Aber
das ist nur unsere einseitige Sichtweise, die uns zu solchen vorschnellen
und unrichtigen Annahmen führt.
Das Denken im „Sowohl – als auch“ ist uns noch
nicht geläufig. Wir kennen nur das „Entweder – oder“.
Unsere Denkweise ist geprägt von der linearen Sicht der Dinge,
wie sie der mechanistischen Physik
zugrunde liegt.
Das Prinzip des „Sowohl – als auch“ muss auch
in Punkt 1 der obigen Auflistung Anwendung finden. Obwohl alles
verbunden ist und es durch diese Verbundenheit keine Trennung gibt,
so gibt es doch eine zeitlich begrenzte Trennung der Individualitäten.
Die Trennung besteht hier nur in der Individualität selbst,
nicht in der Ursubstanz. Auch hier können wir sehr leicht
aufs Glatteis geführt werden, wie ich das bei Punkt 5 soeben
erwähnt habe. Wenn wir nämlich im „Entweder – Oder“ denken,
dann sagen wir: Wenn wir verbunden sind, dann können wir doch
gar nicht getrennt sein! Oder: Wenn wir getrennt sind, dann können
wir doch gar nicht verbunden sein! – Wenn wir jedoch gelernt
haben, im „Sowohl – als auch“ zu denken, dann
sehen wir alles sehr viel klarer. Ein Stein ist dann eben kein
Vogel, auch wenn beide im Ursprung dasselbe sind.
Nun wird man sagen: Naja, das ist ja wohl allen klar, dass der
Stein ein Stein und kein Vogel ist. Aber wer so denkt, der könnte
auch leicht der Meinung sein, dass der Stein von sich heraus ein
Stein ist.
Wenn wir das auf das ICH anwenden, dann wird es ein wenig klarer,
was ich damit sagen will. In dieser Beziehung gibt es nämlich
nun wirklich zwei Lager: Die einen sagen, das ICH sei schon immer
gewesen und wird auch immer sein und sei deshalb eine eigenständige
Wesenheit. Und die anderen sagen, ein ICH gibt es überhaupt
nicht, denn wir machen uns nur ein illusorisches Bild von uns. – Tatsächlich
jedoch ist das ICH – zumindest für die Zeit unseres
Lebens – eine Individualität. Zwar nicht aus sich selbst
erschaffen, sondern wie alles andere auch aus dem Zusammenwirken
von allem und sogar einem ständigem Wechsel und Änderungen
unterworfen, jedoch eindeutig einmalig in einer ganz bestimmten
Ausprägung. Jedoch ist dieses ICH auch mit allem verbunden.
Und zwar gibt es diese Verbundenheit in zweierlei Hinsicht: Einesteils
in der Materie, weil wir nämlich aus allem was ist und aus
allem, was zusammenwirkt entstanden sind und sogar immerzu weiter
entstehen, andererseits aber auch in der spirituellen Verbundenheit
jenseits der Materie.
Gehen wir jedoch nochmals zu diesen oben genannten fünf Punkten
zurück. Wenn wir diese auf die Aussage und die Erkenntnisse
von Stephen Hawking anwenden, dann stellen wir fest, dass es genau
das Gleiche ist, was auch Hawking sagt. Nämlich: Nichts stirbt
wirklich, sondern alles geht im ewigen Kreislauf weiter!
Ich kann in diesem kurzen Artikel nicht noch weiter auf die Quantenphysik
eingehen und will hier nur noch einen Blick auf mögliche Auswirkungen
auf die Religion oder die Philosophie werfen.
Wenn wir davon ausgehen, dass die Materie sich aus Informationsfeldern
bildet und auch wieder zu Informationsfeldern wird, wenn alles
im Schwarzen Loch aufgesogen wird, dann könnte dies zur Annahme
führen, dass diese Informationsfelder der Geist sei oder Gott
oder Spirit oder wie man das sonst nennen will. Im Buddhismus spricht
man vom Nirwana, der Leere. Im Hinduismus ist es Brahman. Gleichgültig,
wie man es nennt, man könnte sagen: Nun haben wir dieses Wissen
erlangt, nun wissen wir, was Gott oder Spirit ist!
Diesen Rückschluss halte ich für sehr gefährlich.
Es ist die reinste materialistische Sicht, die man sich vorstellen
kann. Denn wenn man so denkt, dann glaubt man, dass letztendlich
die Materie selbst Gott ist. Denn die Elementarteilchen, Schwingungen,
Information, Strahlung, Neutronen, Elektronen, Protonen, das ist
alles mit materiellen Mitteln messbar, berechenbar. Ja, Strahlung
kann man sogar sichtbar machen. Was man nun mit materiellen Möglichkeiten
erkennen kann, das kann doch wohl nur Materie sein und nicht Geist,
Gott oder Spirit. Das, was Gott oder Spirit ist, das kann nur im
Bereich des Glaubens liegen. Ob wir aus diesem Glauben eine Religion
oder eine Philosophie machen oder ob es auch nur unsere persönliche
Meinung oder Erfahrung ist, wird jedem Menschen selbst überlassen
sein.
Nun muss ich jedoch noch etwas aus der soeben gemachten Aussage
richtig stellen. Ich sagte, dass die Materie nicht Gott sei. Diese
Aussage ist nur teilweise richtig. Gott (oder Spirit) ist nämlich
tatsächlich auch Materie. Und Materie ist auch Gott. Ich werde
gleich noch näher auf das Wesen von Spirit eingehen, ohne
Spirit natürlich beschreiben zu können, denn das ist
unmöglich.
Wir können heute zwar feststellen, dass sich Religion, Philosophie
und Wissenschaft immer mehr annähern. Aber nicht, wenn es
um den Glauben oder die Erfahrung von Spirit geht. Eine Annäherung
geschieht insofern, als die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht
unbedingt gegen religiöse Aussagen sein müssen und die
religiösen Vorstellen können auch mit den wissenschaftlichen
Erkenntnissen Hand in Hand gehen. Vielleicht sollte man besser
sagen: Sie könnten damit Hand in Hand gehen!
Leider kann und wird es vielleicht sogar so sein, dass sich die
Fronten verhärten. Insbesondere sehe ich diese Gefahr in den
Religionen. Wenn eine Religion starr auf ihren Dogmen und einmal
gemachten Erkenntnissen verharrt, dann wird es keine Annäherung
geben. So wie sich die Wissenschaft immerzu weiter entwickelt und
Einsichten, die man vor 100 Jahren hatte, heute revidiert werden
müssen (siehe die Newton’sche Lehre), so werden auch
die Religionen zu revidierten Aussagen kommen müssen. Nur
wenn sie dazu in der Lage sind, werden sie überleben können.
Wer jedoch weiterhin davon ausgeht, dass ein lieber Gott im Himmel
sitzt, der alleine und ohne irgendwelche anderen Einwirkungen unser
Schicksal bestimmt, der wird sich möglicher Weise ein mitleidiges
Lächeln der Wissenschaftler gefallen lassen müssen.
Wenn eine Religion zu dem Schluss kommt, dass sie ihre Lehre etwas
modifizieren muss, dann heißt das nicht, dass sich diese
Religion geirrt hat. Auch Newton hat sich mit seinen Gesetzen und
den vielen Erkenntnissen nicht geirrt. Er konnte nur damals noch
nicht das ganze Bild erkennen. Und selbst die Menschen des Mittelalters,
die noch glaubten, die Erde sei eine Scheibe, haben dies deshalb
geglaubt, weil sie aufgrund der technischen Möglichkeiten
und wohl auch aufgrund der fehlenden Einsicht nichts anderes erkennen
konnten. Das, was wir heute erkennen, das können wir deshalb
erkennen und erforschen, weil unsere Vorfahren – ihrem Wissensstand
entsprechend – auch schon Erkenntnisse hatten und wir auf
diesen aufbauen können. Und wir können mit Sicherheit
annehmen, dass auch unsere heutigen Erkenntnisse noch nicht die
allerletzten Erkenntnisse sein werden und uns in 100 und ganz sicher
in 1000 Jahren ein viel reicheres Wissen zur Verfügung stehen
wird. Aber auch dieses zukünftige Wissen ist auf das vergangene
aufgebaut, auch auf unser heutiges Wissen.
Mit den „Wahrheiten“ der Religionen ist es ähnlich.
Die Grundaussage einer jeden Religion ist ja nicht, ob Jesus oder
Mohammed oder der Buddha dies oder jenes gesagt hat, sondern die
Grundaussage jeder Religion ist – auf den kleinsten gemeinsamen
Nenner gebracht – die Aussage, dass es etwas gibt, das nicht
Materie ist. Ob man dies Geist, Spirit, Gott nennt, ist dann schon
wieder eine Detailfrage. In diesen vielen Detailfragen unterscheiden
sich die Religionen. Zum Teil sogar sehr! Sie unterscheiden sich
auch sehr von der Beschreibung, was überhaupt Gott, Geist,
Spirit usw. ist. Vielleicht jedoch könnte es aufgrund der
Erkenntnisse der Wissenschaft sogar in diesen Unterschieden zu
Annäherungen kommen. Allerdings bin ich der festen Überzeugung,
dass man niemals wird beschreiben können, WAS Geist oder Gott
oder Spirit ist. So wie auch die Wissenschaft nicht beschreiben
kann, WARUM die Materie so ist, wie sie ist. Professor Dürr
sagte, man könne die Wirklichkeit nicht begreifen, sondern
nur erleben. Mit dem Spirit oder Geist oder Gott ist es ebenso.
Wenn also eine Religion versucht, dies zu beschreiben, dann ist
diese Religion meiner Meinung nach unglaubwürdig. Aber wenn
jemand das so glauben will, dann ist das natürlich vollkommen
in Ordnung. Nur wird es problematisch, wenn jemand dann behauptet,
dieser Glaube sei die einzige Wahrheit. Aus genau diesem Grund
sind schon unzählige Kriege geführt worden, die Millionen
Menschenleben gekostet haben. Da kann man nur hoffen, dass die
Menschen bald zu der Einsicht und der Reife kommen, dass sie einsehen
können, dass über so etwas zu streiten unmöglich
ist und dass durch diese Einsicht diese irrsinnigen Kriege endlich
mal der Vergangenheit angehören.
Wenn nun jemand auf die Idee käme, ich würde mit diesen
Aussagen eine Existenz eines nicht-materiellen Spirits ableugnen,
der hätte mich leider überhaupt nicht verstanden. Denn
das Gegenteil ist der Fall: Die Aussagen der Wissenschaften schließen
eine Existenz eines Gottes oder einer spirituellen Seinsform, wie
immer die auch sein möge, nicht aus. Vielmehr ist es so, dass
die heutigen Wissenschaftler sehr klar erkennen und dies auch zum
Ausdruck bringen, dass sie nur im Bereich der Materie erforschen
können und sie darüber hinaus nichts aussagen oder erforschen
können. Kurz erwähnt muss hier werden, dass mit Materie
natürlich nicht nur die stoffliche Materie gemeint ist, sondern
auch Energie, Strahlung, Elementarteilchen, Informationsfelder,
etc....
Wenn man davon überzeugt ist, dass es eine spirituelle Existenz
gibt, dann wird man sich selbstverständlich Gedanken darüber
machen, wie dieser „Spirit“ beschaffen ist. Ich sagte
schon, dass wir hier keine Antwort bekommen können. Wir können
höchstens mit dem Gedanken spielen und uns vorstellen, dass
es in diesem spirituellen Seinsbereich Prinzipien geben könnte,
die denen der materiellen Seinsform entsprechen, da sich ja immer
alles entspricht. Ich komme deshalb auf diesen Gedanken, weil im
materiellen Bereich im Kleinen wie im Großen ganz offensichtlich
die gleichen Prinzipien zugrunde liegen. Im subatomaren Bereich
gelten die gleichen Prinzipien, die auch im Kosmos gelten. Dies
lässt mich darauf schließen, dass auch im spirituellen
Bereich komplementäre Prinzipien vorliegen. Das nenne ich
das Prinzip der Polarität. Dieses Prinzip besagt, dass sich
alles komplementär ergänzt. Spirit oder Geist wäre
demnach vom Prinzip her gesehen nichts anderes als Materie, nur
eben in nicht-materieller (also in geistiger – spiritueller)
Form. Wobei natürlich das Wort Form nur als Metapher zu verstehen
ist, denn Geist ist ja formlos. Alles was ist hätte dann auch
Spirit. Besser sollte man allerdings sagen: Alles was ist, das
ist auch Spirit! Denn Spirit kann man nicht besitzen, so wie man
einen Gegenstand besitzt. Wir können nicht einmal unseren
Körper besitzen, denn wir sind auch dieser Körper. Wir
sind also Körper (=Materie) und Spirit.
Nun wird die weiter oben vielleicht nicht zu verstehende Aussage,
dass Gott oder Spirit auch Materie und Materie auch Gott oder Spirit
sei, verständlicher.
Diese Rückschlüsse sind jedoch keine dogmatischen Glaubenssätze,
sondern nur Annahmen. Trotz dieser Annahmen wissen wir nicht, was
Spirit ist. Man könnte die Aussage von Professor Dürr,
dass wir die Wirklichkeit nicht begreifen, sondern nur erfahren
können, ebenso auf das Spirituelle anwenden. Wir werden auch
Spirit, Gott, Geist niemals wissentlich begreifen, erforschen,
mit Worten erklären können. Schon gleich gar nicht in
der Weise erforschen, so wie man die Materie erforschen kann. Jedoch
erfahren können wir dieses Unaussprechliche, dieses große
Geheimnis unseres Lebens. Nicht mehr und nicht weniger.
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