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Ahornbäume produzieren sehr feinfasriges, helles Holz, dessen
Härte an Eichenholz erinnert. Deshalb wurde der Ahorn schon
immer dazu verwendet, lang haltbare und stark belastbare Dinge zu
produzieren. Zusätzlich produzieren Ahornbäume einen essbaren
Saft, der als Sirup und Zuckerersatz ein lebensnotwendiges Handelgut
war und ist. Viele Menschen haben die magische Verwendungsmöglichkeit
des Ahorns als "Kraut" (sofern ein Baum wirklich als "Kraut"
gesehen werden kann) ignoriert, das aber wird langsam immer mehr
dokumentiert.
Der Ahorn selbst ist ein lebendiger und lebensspendender Baum.
Diese Tatsache lässt sich sehr offensichtlich von der Süße
seines Saftes herleiten, der selbst eine lebensspendende Substanz
ist. Die Irokesen sehen ihn als den "Honig des Lebens".
Diese leichte Süße bringt die Eigenschaften der Anziehung,
der Verlockung oder der Möglichkeit Dinge zu vereinen mit sich.
Eine sehr positive Energie! Deshalb werden Stäbe aus Ahornholz
besonders für das Anziehen positiver Spirits, die in magischen
Angelegenheiten hilfreich sind, verwendet. Der getrocknete Saft
bringt, sofern er als Teil einer Räucherung verwendet wird,
die Kraft des Baumes genauso mit sich, wie ein wunderbar süßliches
Aroma.
Ahornsaft oder Sirup kann als Bindemittel verwendet werden, um aus
Kräutern Tabletten zu formen. Wenn er sinnvoll eingesetzt wird,
dann bringt er noch den Zusatznutzen, den Körper mit einer
Portion natürlichen Zuckers zu versorgen, der bei der Heilung
sehr hilfreich ist. Auch wird der oft bitter Geschmack von Heilkräutern
so ein wenig gemildert. Es ist vielleicht ebenfalls interessant,
dass die Zeit in der Ahornsaft gesammelt wird, mehr oder weniger
mit dem Ostarafest (dem Frühlingsbeginn) zusammen fällt.
Ahornbäume haben eine starke Verbindung zur Energie der Göttin.
Das ist an den Blättern ersichtlich die entweder dreifach gelappt
(die Dreifältige Göttin) sind oder fünffach gelappt
was an die Elemente (Luft, Erde, Feuer, Wasser und Spirit) erinnert.
Sie sind Bäume der hellen Hälfte des Jahres, weil sie
zwischen Frühlings- und Herbstanfang am "aktivsten"
sind. Sie kombinieren Elemente der Jungfrau (Anziehung, Süße
und Verführung) mit denen der Mutter (lebensspendende Qualitäten).
Für die Tsalagi waren die fünflappigen Blätter des
Gulasetsi das Symbol für Hände und es wurde gesagt, dass
"Wenn die Hände zum Wasser gehen, dann beginnen die Feiern
bald". Ahorn ist auch der heilige Baum der Ani Tsisqua (dem
Vogelclan oder der Tsalagi). Wahrscheinlich, weil nicht nur seine
Samen fliegen, sondern sehr stark an Vögel mit ausgebreiteten
Schwingen erinnern. Ein Scheit Ahornholz war immer ein Bestandteil
des heiligen Feuers der Tsalagi.
Diese Verbindungen bringen mich nun zu dem Schluss, dass Ahorn
eine starke energetische Verbindung zum Luftelement besitzt. Das
Holz ist auch sehr leicht, fast weiß in der Farbe, was nicht
nur auf das Element Luft hindeutet sondern auch auf die Eigenschaften
der Freude und des Glücklich-seins. Ahorn ist hart und widerstandsfähig,
was auf Durchhaltevermögen und Langlebigkeit schließen
lässt.
Die Verwendung des Ahorns auf magischem Gebiet ist also nur durch
die eigene Vorstellung selbst, beschränkt!
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