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Für mich sind alle Sabbats von gleicher Wichtigkeit, doch
sicherlich kann Beltaine als das heiterste Jahresfest angesehen
werden. Die Kälte und der Winter sind endgültig vorbei,
die Küche füllt sich erneut mit frischen Lebensmitteln,
alles ergrünt und erwacht zu neuem Leben!
Während Ostara noch ein ätherischeres Fest ist, so ist
die Beltaine Energie meiner Ansicht nach tiefgründiger, dunkler
und bewusster. Diese Wandlung ist, so glaube ich, wunderbar im
vierten Zweig des Mabinogion in der Geschichte um die walisische
Göttin
Blodeuwedd nachvollziehbar.
Maibräuche gibt es unzählige und es würde den Rahmen
dieses Artikels sprengen, auch nur annährend die wichtigsten
aufzuzählen. Im Vordergrund des Artikels hier im Heidensterz
soll natürlich
die Küche bleiben – und kein Sabbat eignet sich dazu
besser!
Denn zu Beltaine wird ordentlich gefeiert: Die Lebensfreude, der
Genuss, die Fruchtbarkeit und die Bewusstheit stehen dabei im Vordergrund.
Süsse Speisen erinnern uns an die Süsse des Lebens, erwecken
die müden Sinne zu neuem Leben und geben uns den Kick, um
mit Freude dem Sommer entgegen zu tanzen.
Zu Beltaine paart sich das Verlangen mit Freude und Bewusstsein
und die Ehrung der Blüte des Lebens stehen dabei für
mich an erster Stelle.
Im folgenden mehrere Rezepte, die deine Beltainefeierlichkeiten
kulinarisch begleiten könnten.
Beltaine ist ein Fest für alle Sinne: Atme die Lebenslust
tief ein und lebe sie bewusst und mit all deinen Sinnen!!!
Zu Beltaine verfügen wir bereits über eine relative
große Bandbreite an frischen Nahrungsmitteln. Meine Lieblingsingredienzen
sind dabei zweifelsfrei alle verwendbaren Blüten und Kräuter.
Auch Sprossen verwende ich noch sehr gerne, da sie schön den
Feueraspekt des Festes darstellen.
Für Beltaine ganz passend, findet ihr im Weiteren auch mehrere
Rezepte für die Herstellung von alkoholhaltigen Likören.
Wenn das Blut schon wallen soll, dann achtet stets darauf nur
qualitativ hochwertigen Alkohol zu verwenden und keine “Heckenklescher-Weine” oder
billigen Rum-Fusel! Es lohnt sich und der Kopf wird´s euch am nächsten
Tag danken!
Vorspeisen und Snacks
Spargel
mit Waldmeistersoße
Das noch nicht blühende Waldmeisterkraut entwickelt erst
beim Welken seinen typischen aromatischen Duft. Dafür ist
das beim Welken entweichende Cumarin verantwortlich, das aus der
in der frische Pflanzen vorhandenen (nicht duftenden) Cumarinverbindungen
entsteht. Waldmeister sollte vor der Blüte geerntet werden!
1
kg weißer Spargel
¼ Liter Weisswein
1 Bund Waldmeister
Saft einer Zitrone
Olivenöl
Eventuell Apfelessig
Salz und weisser Pfeffer
Den Spargel schälen, in Stücke schneiden
und in Weisswein-Wassermischung (insgesamt. ca ½ l Flüssigkeit!)
garen. In eine Schüssel
umfüllen, Waldmeister (über Nacht welken lassen damit
er sein volles Aroma entfaltet!) und Zitronensaft dazugeben
und ca. 5 Stunden ziehen lassen. Abseihen und Waldmeister rausnehmen.
Mit Olivenöl und Essig marinieren, salzen und pfeffern.
Sauerampfer Suppe
ein paar Handvoll Sauerampfer
5 würfelig geschnittene Erdäpfel
1½ l selbstgemachte Gemüsessuppe oder Würfel
aus dem Bioladen
¼ l Sahne oder veganer Sahneersatz
Ghee
Salz und weisser Pfeffer
Sauerampfer mit Ghee langsam und unter ständigem Rühren
anbraten. Sobald der Sauerampfer weich wird, mit der Suppe ablöschen.
Erneut aufkochen und die Kartoffenwürfel hinzufügen.
Abschmecken.
Suppe purieren und durch ein feines Sieb streichen. Sahne beigeben
und kurz nochmals erwärmen, aber nicht mehr aufkochen. Nochmals
abschmecken.
Blodeuwedds Saures
Auch wenn es nicht die neun Blüten sind, aus denen Blodeweudd
kreiert wurde, so ist es doch ein Gruss aus ihrem Reich! Ein Glaserl
Blütenkapern ist ausserdem ein nettes kleines Detail zum
Weiterschenken!
Gänseblümchenknospen
Löwenzahnknospen
Scharbockskrautknospen
Rosenknospen
Grobes Meersalz und weisser Pfeffer
Essig (ich würde Weinessig nehmen)
Die Blütenknospen gut waschen und salzen und in siedendem
Wasser weich kochen, also ein paar Minuten. Abtropfen lassen
und in Rexgläser füllen. Ein paar bunte Pfefferkörner
drüberstreuen und mit kochendem Essig übergiessen. Nach
5 bis 6 Tagen die Blüten noch einmal kurz aufkochen, wieder
in die ausgewaschenen Gläser füllen und gut verschließen.
Wildkräuteraufstrich
1 Becher Philadelphia-Natur-Aufstrich
½ TL Gemüsesuppengranulat aus dem Bioladen
1 Prise Salz
1 gepresste Knoblauchzehe
Wildkräuter, gehackt
(Gundermann, Löwenzahn, Giersch, Sauerampfer etc.)
Falls er noch nicht blüht, kann auch Bärlauch verwendet
werden!
Alles verrühren und ca. 1 Stunde vor dem Servieren rasten
lassen, damit Kräuter ihr Aroma entfalten können. Ein wunderbares
Rezept für "Kochfaule"...
Hauptspeisen
Spinat – Getreide – Eintopf
150 g Gerste
Lorbeer
Thymian
½
kg Wurzelgemüse
300g frischer Spinat
1 Handvoll frische Kräuter
Sesamöl
1½ l Gemüsesuppe
Pfeffer
Salz
Sojasoße
Muskatnuss
Gerste über Nacht einweichen. Danach Wasser abgießen,
neues Wasser hinzufügen (ca. 400 - 500ml) und mit Thymian
und Lorbeer aufkochen. Ca. 1 Stunde kochen, bis die Gerstenkörner
aufgehen, salzen und quellen lassen. Wurzelgemüse würfeln,
Spinat grob und Kräuter fein hacken. Das Gemüse kurz
in Sesamöl anbraten. Anschliessend Gemüsesuppe, Spinat,
Kräuter und Gemüse zusammengeben und 5 Minuten bei schwacher
Hitze köcheln lassen. Mit Sojasoße und Muskatnuss abschmecken.
Kartoffeltascherl mit Spinat und Blüten
1kg Kartoffeln (mehlige)
2 Eier
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
3 EL Butter
90 g gemahlener Weizen
150 g Frühingszwiebeln
500 g Spinat
100 g Rosenblütenblätter (oder Ringelblumen)
Muskatnuss
100 g Parmesan
100 g Topfen
Kartoffeln kochen und schälen, Zwiebel würfeln
und anbraten. Spinat grob hacken und kurz mit den Zwiebeln dünsten,
dann. Peffer, Salz und Muskatnuss beifügen. Flüssigkeit
abgiessen und gut auspressen. Geriebenen Parmesan, Topfen und Blütenblätter
untermischen. Kartoffeln noch heiss pressen, mit Eiern, Butter
und Weizenmehl vermischen. Eventuell ein bisschen mehr Mehl zugeben,
falls der Teig klebt. 12 Portionen aus dem Teig machen. Ca. handflächengroße
Kreise daraus formen, 2 Löffel Masse drauf geben, zusammenklappen
und auf das Backblech setzen.
Oberfläche mit etwas Butter bepinseln. Im auf 180 Grad vorgeheiztem
Backrohr ca. 30-35 Minuten backen.
Blütengratin
¾ kg Kartoffeln
Butter
½ kg Spinat
¼
kg Brennesselblätter
1 Handvoll Rosenblütenblätter
1 Handvoll Ringelblumenblätter
1 Handvoll Gänseblümchenblüten
Macis
Honig
100 g Parmesankäse
100 g Camembert
Kartoffeln kochen. Feuerfeste Form mit Butter ausstreichen.
Spinat und Brennesseln erhitzen und anschliessend grob hacken.
Salzen,
pfeffern und Macisblüte und Honig hinzufügen. Unterrühren.
Blüten zugeben. Camembert kleinschneiden und mit dem geriebenen
Parmesan mischen. Wer mag, kann auch einen Blauschimmelkäse
dazugeben. Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben
schneiden. In die Form schichten, Spinatmischung drüber
geben und nicht ganz die Hälfte der Käsemischung darauf
verteilen. Restlichen Kartoffeln drauf schichten und mit dem
restlichen Käse bestreuen. Bei 200 Grad ca. 20 - 25 Minuten
im Backofen backen, bis die Oberfläche schön goldgelb
ist! Mit ein paar übrig gelassenen frischen Blütenblättern
bestreuen.
Rote Rohnen Crepes mit Sprossenfüllung
Ausreichend Sprossen (Sojabohnen, Rucola, Linsen, Kichererbsen,
Radieschen etc.)
1 Handvoll Pinienkerne
1 Handvoll Cashewnüsse
100 g geriebenen Pecorino
4 Omelette (statt 100% Milch, 50% Rote Rohnensaft verwenden!)
1 grosse Avocado
1 Frühlingszwiebel
Omlette zubereiten. Nüsse grob hacken. Pinienkerne grob
hacken und kurz anrösten. Avocado mit gehackter Frühlingszwiebel
pürieren. Mit weissem Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.
Avocadocreme auf die Omletten streichen. Nüsse, Pinienkerne
und Sprossen drauf verteilen. Abschliessend Pecorino drüber
streuen. Aufrollen.
PS: Kann perfekt vor dem Ritual zubereitet werden und man kann
sich nachher gleich drauf stürzen...
Geistiges und Süsses
Waldmeister Sirup
2 l Wasser
1,5 kg Zucker
5 Zitronen aus biologischem Anbau
1 Bund Waldmeister (über Nacht welken lassen)
Zucker in Wasser aufkochen. Zitronen gut waschen
und mit dem grob geschnittenen Waldmeister vermengen. Mit der abgekühlten
Flüssigkeit übergiessen und ca. 5 - 6 Tage ziehen lassen.
Gelegentlich umrühren. Abfüllen.
Waldmeister Likör
Ca 80 g Waldmeister
½ l Wasser
300 g Zucker
100 ml KornAlkohol (90%)
700 ml Wodka oder weissen Rum
Waldmeisterbündel in Behälter mit Wasser
hängen
und über Nacht ziehen lassen. Zucker beigeben und aufkochen
lassen. Nach ca. 5 Minuten Waldmeister rausnehmen und als Erdopfer
verwenden. Flüssigkeit weiter kochen bis sie eindickt.
Abkühlen lassen. Korn beigeben. In Flaschen (fast voll) füllen,
an Sonne ca. vier Wochen stehen lassen. Abschliessend
Wodka oder Rum beifügen.
Veilchenlikör
200 g frisch gepflückte Veilchenblütenblätter
1 l Wasser
200 - 250 g Zucker
½ l Weingeist 90%
5 cl Cognac bzw. Weinbrand
Blütenblätter mit kochendem Wasser übergiessen
und über
Nacht ziehen lassen. In einen Topf abseihen und Zucker beigeben.
Kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen und erkalten lassen.
Anschliessend Alkohol beifügen. Vor Verzehr ca.
4 Wochen rasten lassen. Mein absoluter Hit!!!!
Wenn ihr schon beim Veilchen Pflücken seid, dann wäre
mein Tip noch, ein paar Blüten für kandierte Veilchen übrig
zu lassen! Das Rezept dazu findet ihr in der ersten Ausgabe der „Wurzelzwerge“ (zu
finden in der Rubrik Sternenkind - Erdenkind.
Maibowle
1 Bund Waldmeister
1 Handvoll Pfefferminzblätter
1 Handvoll Weissdornblütenblätter
Saft von 1 Zitrone
1 ½ Liter guter Weisswein
¾ Liter guten Sekt
Blätter und Zitronensaft in Schüssel geben und mit Weisswein
auffüllen. 5 Stunden ziehen lassen. Anschliessend abseihen
und mit Sekt aufgiessen. Kalt servieren. Weisswein und Sekt nehme
ich zumeist einen halbtrockenen oder süssen, da die
Bowle sonst eventuell zu bitter oder sauer wird!
Beltaine Drink
¼ kg Vanilleeis
¼
l Waldmeister - Sirup oder Waldmeister-Likör
¼ l weissen Rum
¼ l Schlagobers
Waldmeisterblätter zum Dekorieren
Eis mit Sirup und Rum zu einer einheitlichen Flüssigkeit schlagen,
anschliessend Schlagbobers beifügen. Mit gehackten Waldmeisterblättern
dekorieren.
Tip: Wenn das Schlagobers vorher geschlagen wird, dann wird der
Drink noch cremiger!
Maiwipferlhonig
2 kg Zucker
500 g Maiwipferl (Fichtenspitzen)
1 l Wasser
Maiwipferl in einen grossen Topf mit Wasser geben, ca. 4 Tage
stehen lassen. Ca. 1 Stunde kochen, durch ein feines Tuch abseihen
und
Flüssigkeit aufkochen lassen. Zucker dazu geben und so lange
weiter köcheln lassen, bis der gewünschte Geliergrad
erreicht ist.
PS: Ist nur etwas für Geduldige, das dauert zwischen 3 und
5 Stunden.
Rumtopf
¾ l guten Rum
1 kg Erdbeeren
¼ kg Zucker
Früchte der Saison
Extra Zucker
Steiguttopf mit mind. 5 l Fassungsvermöpgen bereit halten.
Die Erdbeeren gründlich waschen, gegebenenfalls große
Erdbeeren klein schneiden, mit Rum und Zucker in den
Topf geben. Den Topf dann kühl und dunkel lagern.
Einen Monat später 500 g Saisonfrüchte mit jeweils 250
g Zucker in den Topf geben. Darauf soviel Rum (ca ¼ l) geben,
dass er die Früchte bedeckt und noch ein bisschen mehr! Das
ganze gut durchmischen. Diese Prozedur jeden Monat wiederholen
bis zum Oktober. Immer dafür sorgen, dass genug Rum im Topf
ist, ansonsten nachgiessen!
An Früchten sind auch möglich: z. B. Aprikosen, Pfirsiche,
Mirabellen, Birnen, Ananas, Pflaumen (Äpfel nehme ich nicht
dafür!). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Den Topf
wieder kühl stellen. Ende Oktober eine halbe Flasche Rum nachgiessen
und noch ein paar Tage rasten lassen.
Anstich ist, wenn der Rumtopf zu Beltaine angesetzt wurde, Samhain.
Ist, wenn man’s gründlich macht, eine recht klare Bestandsaufnahme
des letzten halben Jahres… Zahlreiche Rumtopfrezept-Varianten
können überall
im Netz nachgelesen werden.
Löwenzahngelee
150 g Löwenzahn - Blüten
½ l Wasser
½ kg Gelierzucker
3 EL Limettensaft
Alles Grüne von den Blüten entfernen! Blüten ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Durch ein Tuch abseihen und erkalten lassen. Gelierzucker und Limettensaft
beifügen. Nochmals ein paar Minuten aufkochen lassen. Noch
heiss in Glässer füllen!
Weißdornlikör
Der Weissdornblüte ist eine wichtige Pflanze um die man
im Frühling, genauso wie um den Waldmeister, nicht herumkommt!
Der Legende nach soll Joseph von Arimathia, als er im Jahr 60 nach
Britannien kam, bei Glastonbury seinen Stab aus Weissdornholz in
die Erde gesteckt haben, woraufhin dieser Wurzel schlug und zweimal
pro Jahr in Blüte stand.
Der Weißdorn ist auch einer der “Bestandteile” der
walisischen Göttin Blodeweudd, die aus neun Blüten geschaffen
wurde.
5 Handvoll Wießdorn Blütenblätter
10 EL Zucker
1 Vanilleschote
1 l Weinbrand
Die gewaschenen Blütenblätter (und wirklich nur die
Blütenblätter
und keine ganzen Blüten verwenden! Sonst wird der Likör
sehr bitter!) mit Zucker und Vanillestange verrühren. Mit
Weinbrand übergießen. Ungefähr 3 Monate bei Zimmertemperatur
im Dunklen stehen lassen. Abseihen und in eine Flasche füllen.
Likör ein paar Wochen ruhen lassen.
Holunderblütenlikör
5 Holunderblütendolden
5 EL Zitronensaft
¼ kg Zucker
¾ l Wasser
¼ Weinbrand
Holunderblüten abspülen und Stengel wegschneiden. Blüten
mit Wasser und Zitronensaft über Nacht ziehen lassen. Durch
ein Leinentuch abseihen. Flüssigkeit mit Zucker aufkochen
und nochmals abseihen. Abkühlen lassen und Weinbrand zufügen.
Zu Rezepten mit Holunderblüten siehe auch "So
ein Holler" von Sternenelfe und Anufa Ellhorn.
Primellikör
Blüteblätter von der Primel
(Garten- oder Wiesenprimel)
½ l guten Rum
¾ l Wasser
1 Bund Zitronenmelisse
1 Vanilleschote
½ kg Zucker
Alle Zutaten in ein entsprechend großes, verschließbares
Glasgefäß füllen
und kräftig durchschütteln. Dann für ca. 10 Tage,
je nachdem, wie sonnig der Standplatz des Likörs ist, ruhen
lassen. Täglich einmal gut schütteln. Danach den
Likör 2 - 3mal abseihen. Geht auch mit Schlüsseblumen!
Nun noch eines meiner Lieblingsrezepte – übersetzt nach
Scott Cunningham, der nach seinen Büchern zu schliessen, ein
ausgezeichneter Küchenzauberer gewesen sein muss!
Beltaine Marigold Custard
2 Tassen Milch
1 Tasse unbehandelte Ringenblumenblütenblätter
¼ TL Salz
3 TL Zucker
1-2 Vanilleschoten
3 verschlagene Eidotter
1/8 TL Pimentpulver
1/8 TL Muskatnuss
½ TL Rosenwasser
Geschlagener Schlagobers
Blütenblätter zerstoßen. Salz, Zucker
und Gewürze
vermischen. Milch zusammen mit den Blütenblättern und
der Vanilleschote vermischen und erhitzen. Vanilleschote herausnehmen
und Eigelb und Zuckergemisch beifügen. Auf kleiner Flamme
köcheln lassen. Wenn die Textur dickflüssig wird, Rosenwasser
beifügen und erkalten lassen. Mit Schlagobers und Ringelblumenblütenblättern
dekorieren. Scott Cunningham "Wicca: A Guide For The Solitary Practitioner",
Llewellyn Publications, 1988/1990, S. 153.
Anmerkung: Funktioniert
auch großartig mit Rosen-, Veilchen,
oder Holunderblütenblätter!
Rieslingcreme mit Kirschen
3 Eidotter
100 g Zucker
1 Blatt Gelatine oder Agar-Agar
2 cl Kirschbrand
125 ml Riesling
¼ l Schlagobers
¼ l Wasser
¼ l Riesling
60 g Zucker
5 cl Kirschbrand
30 entsteinte Kirschen
1 Vanilleschote
Für das Kompott Kirschen entsteinen. Mit Riesling, Wasser,
Zucker, Brand und dem Mark der Vanilleschote weich kochen. Die
Hälfte der Kirschen rausnehmen, den Rest pürieren. Soße
am Herd warmstellen. Kirschen wieder in die Soße zurück
geben.
Für die Creme nun Dotter, Zucker und Riesling über Dampf
schlagen. Gelatine im Brand auflösen und zur Creme geben.
Schüssel vom Dampf nehmen und ein bisschen weiterschlagen,
bis sich die Creme wieder abkühlt. Geschlagenes Schlagobers
unterheben. Creme in Formen füllen und ein paar Stunden kalt
stellen. Stürzen und mit dem Kirschkompott servieren.
Ritualkuchen
Ritualkuchen müssen
nicht immer in Formen gebacken werden. Auch Rouladenform oder Formen
aus Hefeteig können zur Abwechslung mal verwendet werden!
Rosenroulade
6 Eiklar
150 g Staubzucker
150 g glattes weisses Mehl
2 Pkg. Vanillezucker
6 Eidotter
Erdbeer- oder Rosenmarmelade
Blütenblätter
Die 6 Eiklar zu einem festen Schnee schlagen. Staubzucker nach
und nach vorsichtig unterheben. Das Mehl ebenfalls vorsichtig
unterheben, Eidotter und Vanillezucker ebenfalls langsam dazu
geben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
Schnell, bei 220-250 Grad, ca. 6-8 Minuten goldgelb backen. Am
Tisch Backpapier auflegen (grösser als das Blech!) und mit
Kristallzucker bestreuen. Die heisse Masse drauf stürzen.
Mit Marmelade bestreichen und mit Blütenblättern (Rose,
Ringelblume, Veilchen) bestreuen. Noch warm aufrollen.
Blätterteigrosen
Was für ganz Eilige!
1 Packerl tiefgekühlten Blätterteig
Rosenmarmelade
Zerlassene Butter
Blätterteig auftauen lassen. Kreise ausstechen. Einen
TL Rosenmarmelade in die Mitte geben und übrigen Blätterteig
in Rosenform drapieren. Vorsichtig mit zerlassener Butter bestreichen.
Die Rosenform zerläuft beim Backen leider leicht, dennoch
kommen immer wieder hübsche und interessante Formen aus dem
Rohr!
Auch Halbmonde können mit derselben Form gemacht werden. Wer
mag, kann auch noch Zuckerguss drüber geben und Rosenblütenblätter
darauf streuen, bevor der Guss fest wird.
Räuchermischung
3 Teile Frankincense
1 Teil Myhrre
1 Teil Sandelholzpulver, rot
1 Teil Rosenblütenblätter, getrocknet
1 Teil Veilchenblätter, getrocknet
1 Teil Holunderblüten, getrocknet
Handvoll Rosinen, in Rotwein eingelegt
3 Tropfen Rosenholzöl
Rosinen pürieren, zerstossene Harze und Blüten untermengen.
Kugeln formen und trocknen lassen (7 - 10 Tage).
Gesegnetes Beltaine und viel Spass beim Kochen und Feiern wünscht
Euch Brighid.
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