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Meine Sicht der Dinge ist es, dass Leben ohne Energie nicht existieren
kann und wo Energie ist, dort ist auch Leben. Deshalb lebt für mich
alles, was ich auf einer energetischen Ebene wahrnehmen kann. Als
Umkehrschluß ist für mich nur tot, was keine Energie in sich trägt.
Ich kann lernen diese Energie zu erfahren, einzuordnen und damit
umzugehen. Die traditionelle chinesische Medizin, zum Beispiel,
beruht seit vielen Jahrhunderten auf einer energetischen Sichtweise
des menschlichen Körpers. Sollten dessen Energiekreislauf ausgeglichen
sein, dann ist der Mensch gesund - fließt die Energie nicht frei,
dann wird oder ist der Mensch krank.
So gesehen existiert für mich kein Unterschied zwischen dem Energiegeschehen
in einem Menschen, in einem Tier, in der Erde selbst oder im Universum.
Und auch der Strom, welcher aus der Steckdose kommt ist ein Teil
dieses energetischen Systems...
Energie
begreifen lernen
Vielleicht haben einige schon die Erfahrung gemacht,
jemandem zur Begrüßung die Hand reichen zu wollen, um
dann durch einen kleinen elektrischen Schlag erst einmal davon abgehalten
zu werden? Klar, das ist statische Aufladung und kann ganz einfach
physikalisch nachgewiesen werden - aber ist das heute nicht schon
mit Phänomenen wie der Kundalini-Energie auch möglich...
Ich begreife meist am besten, was ich am eigenen Körper erfahre.
Vielleicht eine kleine Übungsreihe zum besseren Verständnis
-
...
einfach Intervallpinkeln!
Mit geradem Rücken auf der Toilette Platz nehmen und mit erhöhter
Aufmerksamkeit zu pinkeln beginnen. Nach einigen Sekunden, den Harnstrahl
bewußt unterbrechen und halten. Dabei genau feststellen, welche
Muskeln angespannt werden um dieses Ergebnis zu erreichen. Dann
bewußt entspannen und den Harnstrahl wieder fließen
lassen.
Das kann man solange wiederholen, bis das Ansprechen dieser Muskelgruppen
(Pubococcygeus-Muskel für anatomisch Interessierte, kurz PC)
welche den Beckenboden bilden, mühelos gelingt. Dabei werden
vielleicht schon die ersten interessanten Beobachtungen auftauchen.
Wenn diese Hürde genommen ist, dann ist es vielleicht auch
noch sinnvoll, diese An- und Entspannungen mit der Atmung abzustimmen.
Langsam einatmen und dabei den PC-Muskel anspannen, dann halten
(ebenso die Luft) und langsam wieder ausatmen, dabei wieder entspannen.
Diese Sequenzen mindestens 20 mal wiederholen, bis sie ohne Anstrengungen
gelingen. Auch hier werden sich nach einiger Zeit interessante Effekte
zeigen...
Lohnend ist es auch - um den Effekt zu vergleichen - mit einer anderen
Atemtechnik zu testen. Wie vorher beim Einatmen anspannen und beim
Ausatmen entspannen, aber im 2 Sekunden-Takt atmen.
Wichtig ist es bei allen genannten Übungen, darauf zu achten,
daß der restliche Körper entspannt bleibt (also keine
hochgezogenen Schultern, zusammengekniffenen Knie, verzogenen
Gesichtszüge, etc). Hilfreich ist es die Augen geschlossen
zu halten und dabei möglichst nach oben, Richtung Nasenwurzel,
zu schauen. Die Zunge sollte, kurz hinter den oberen Schneidezähnen
locker an den Gaumen gelegt werden. Diese Zusatzfeatures dienen
zur Verbesserung des Energieflusses...
Nach Beendigung der Übung Augen gerade richten, Zunge fallen
lassen und langsam die Augen öffnen. Meist tut es gut, einmal
tief durch zu atmen, die Hände ein wenig aneinander zu reiben
und dann erst langsam auf zu stehen.
Spannend,
und was ist das jetzt?
Eine Antwort von Doz. Dr. Eggetsberger, seines Zeichens Biochemiker
und technischer Direktor am "Institut für angewandte Biokybernetik
und Feedbackforschung" in Wien.
Interview im Magazin "esotera" 5/99:
Nach unserem heutigen Wissensstand handelt es sich bei der Lebensenergie
um einen Fluß von Elektronen, der von Lichtquanten-ich erinnere
an die Biophotonen-Forschung-als Informationsträgern des Geistes
ausgelöst wird. Das hat nichts mit dem Fluß von Ionen-etwa aus Nährstoffen-zu
tun. Das Phänomen Lebensenergie kann also auf Elektronenebene als
Gleichspannungspotentiale gemessen werden. Obwohl die gemessenen
Werte gering erscheinen, können derartige Elektronenflüsse doch
sehr viel bewirken. So gelang kürzlich am California Institute of
Technology in Pasadena der Nachweis, daß schon ein einziges Elektron
in der Lage ist, an der DNA "entlangzuwandern" und die genetische
Aktivität zu beeinflussen. Damit ist zumindest theoretisch belegt,
daß durch die Erhöhung der Lebensenergie Störungen bis hinein in
die Zelle und die dortigen Syntheseprozesse beeinflußt werden können.
Wofür
brauch´ ich das?
Wie ich bereits erwähnte, ist Energie für
mich allgegenwärtig - Lebensenergie wohin ich blicke und wohin
ich fühle. Warum sollte ich mir die Chance entgehen lasse,
diese bewußt wahr zu nehmen und mit ihr für mich weiterführend
zu arbeiten? Mit sinnvoll eingesetzter Lebensenergie ist es mir
möglich, mich geistig, seelisch und körperlich gesund
zu erhalten, bestehende Fähigkeiten aus zu bauen und so ein,
für mich, lebenswerteres Leben zu führen...
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