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Es war einmal ...
... und ersteht heute wieder! Die alten, historisch fassbaren
Religionen, die durch Monotheismen und Stifterreligionen ein Ende
fanden, erfreuen sich heute zunehmender Beliebtheit. Rekonstruktionismus
(abk. Recon) im neuen Heidentum ist eine Strömung, die es
sich zur Aufgabe macht, die Religionen der entsprechenden vorchristlichen
Ethnien möglichst „authentisch“ wiederzubeleben,
soweit dies heute möglich und sinnvoll ist. So findet man
in heidnischen Kreisen immer mehr Leute, die sich dem Hellenismos
(Griechen), den Celtoi / Celtic Reconstructionist Pagans (Kelten),
der religio Romana (Römer), der Kemetic Orthodoxy (Ägypter),
dem slawischen Heidentum – um nur einige zu nennen – anschließen.
(Asatru, das germanische Neuheidentum, hat mit „Landgothtru“ eine
eigene Rubrik.) Die Rubrik „Es war einmal...“ widmet
sich diesen alten Religionen und ihrer Wiederbelebung im Heute.
Um eine alte Religion aber zu neuem Leben zu erwecken, muss man
erst einmal wissen, wie diese ausgesehen hat. Recons verlassen
sich hierfür nicht in erster Linie auf ihre Intuition (die
kommt erst dann ins Spiel, wenn die Quellen versagen) sondern auf
historische und archäologische Fakten sowie auf die Mythen
der jeweiligen antiken Religion.
Damit sind wir beim zweiten Bereich der „Es-war-einmal...“-Rubrik,
nämlich der Geschichte, die eine der wichtigsten Quellen für
das Verständnis früherer Gesellschaften, ihrer Glaubensvorstellungen
und Philosophien ist.
Wir bemühen uns, das breite Spektrum dieser Rubrik mit interessanten
Artikeln abzudecken (obwohl es in der Natur der Sache liegt, wenn
sich hie und da Schwerpunkte ergeben) und danken allen Autor/innen,
die uns ihre Artikel für die „Es-war-einmal...“-Rubrik
freundlicherweise zur Verfügung stellen.
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