In memoriam Madame Mim::
Rechtens - ist eine Einparkhilfe   Teil II

Wie so oft in den letzten zehn Jahren ist die Witches´Voice eine niemals versiegende Quelle der Inspiration, wenn es um Themen des heidnischen Lebens und der dazugehörigen Weltsichten geht. Diesmal ist Anufa über einen Artikel von Jon Hanna gestolpert, der sich mit der Sinnhaftigkeit der Validität von Religionen auseinander setzt. Vielen Dank für die Artikelspende Jon und für die Erlaubnis sie im WurzelWerk ins Deutsche zu übertragen.

Sobald wir versuchen diesen Begriff in einem gesetzmäßigen Sinne zu verwenden,
verliert er seine universelle Anwendbarkeit

Man kann die Regeln einer Wicca-Tradition, bezüglich der Inititiation, dazu verwenden zu bestimmen ob jemand ein rechtmäßig Eingeweihter dieser Tradition ist, genauso wie man die Regeln des Kirchenrechts dazu verwenden kann zu bestimmen ob jemand ein rechtens getaufter Christ ist. Aber außerhalb der jeweiligen Tradition oder des jeweiligen Glaubens, hat das Wort „rechtens“ keinerlei Bedeutung oder Wert. Es kann nur Wert erhalten, sofern wir für die Validität Standards setzen, aber diese Standards werden nicht allen gleich dienlich sein.

Sobald er in einem emotionalen Sinn gebraucht wird, erlaubt uns der Begriff jedwedes Vorurteil, das wir haben mögen, zu zementieren. Das war seine Stärke als rhetorisches Mittel; damit wir jemandes religiöse Ansichten  nicht völlig verändern mussten um zu argumentieren, dass derjenige uns tolerieren solle. Da genau ist es auch, wo sich der Begriff als nutzlos erweisen kann; wenn jemand das Heidentum oder eine bestimmte heidnische Religion nicht als tatsächliche Religion ansieht, dann können wir von einem „rechtmäßigen Weg“ sprechen, solange bis wir schwarz werden, und es macht in seinem Denken nicht den Funken eines Unterschiedes.
Gehüpft wie gesprungen, Bush sagte, dass er dächte, Hexentum sei keine richtige Religion. Das ist genauso logisch, wie wenn wir sagen, dass es ein rechtmäßiger Weg wäre. Keines der Argumente kratzt überhaupt an Logik. Es ist Zeit einige bessere Argumente zu finden.

Schlussendlich können wir den Begriff im liberalen Sinn verwenden und allem erlauben ein rechtmäßiger Weg zu sein. Persönlich gesprochen ist das die Position für die ich am meisten Sympathie hege. Ich kann einfach wirklich nicht einsehen, warum Pastafarianer oder irgendeine andere atheistische Satire weniger Rechte vor dem Gesetz  haben sollte, also irgendjemand anderer. Was zu guter Letzt auch der Knackpunkt ist. Wenn eine Sekte gefährlich wäre, dann würde ich lieber mit den Gefahren umgehen als mit ihren Glaubensvorstellungen oder Ritualen.
Natürlich, wenn wir alles als rechtmäßig ansehen, dann haben wir nicht mehr länger Verwendung für das Wort „rechtens“. Jeder Herausgeber der unnötige Adjektive herausstreicht, wird dafür seinen roten Stift in Anschlag bringen.


Warum streiten wir also darüber ob ganz bestimmte heidnische Religionen rechtmäßige Wege wären?

Nun, wir haben vergessen oder nicht erkannt, dass das rhetorisch war. Die ersten Aussagen über Wicca waren an Leute gerichtet, die keine Wicca waren und zum Großteil auch niemals sein würden. Gardners Bücher sagen nichts darüber, wie du werter Leser, in seine Fußstapfen treten solltest. Genauso wenig wie „King of the Witches“ oder „What Witches Do“.
Wie es damals war, mussten sie das auch nicht und jetzt ist genau die Zeit für diese Art von Rhetorik. In unserer Zeit können viele Bücher mitten in die Beschreibung von Praktiken und Techniken springen, egal ob sie nun weiterbildende „wie mache ich“ Bücher oder Information über bestimmte Aspekte unserer Praktiken sein mögen. Allerdings gab und gibt es bis heute Bücher, deren Autoren es für nötig fanden, auch eine Verteidigung der Craft zu schreiben – obwohl ihr vorrangiges Publikum diejenigen waren, die schon beschlossen hatten, Interesse am eigenen Praktizieren derselben zu haben. Ähnliche Notwendigkeiten finden sich in anderen Formen des Hexentums oder anderen Richtungen des Heidentums.

So fand also der defensive Teil des „rechtmäßigen Weges“ seinen Weg ins Material, das als didaktische Ressource für neue Hexen und Heiden, diente. Ganz typischer Weise irgendwo in der Gegend um Kapitel Zwei:

"Hexen sind ganz nett... Wirklich! Bitte hasst uns nicht!“

George Orwell schrieb von der Tendenz sich überstrapazierten und müden Phrasen zuzuwenden, wäre wie eine ununterbrochene Versuchung, eine Schachtel Aspirin immer bei der Hand zu haben. „Rechtmäßiger Weg“ ist so eine. Und weil der Begriff überstrapaziert ist, haben wir angefangen dieses kleine Stück Rhetorik so zu behandeln, als hätte es tatsächlich eine Bedeutung.

Genauso wie „eine Religion wie jede andere auch“. Natürlich möchte auch ich, dass mein Chef, mein Vermieter und meine Regierung meinen Weg wie „eine Religion wie jede andere auch“ behandeln. In dieser Hinsicht ist die Phrase vollkommen vernünftig – sogar bewundernswert.



Jedoch praktiziere ich keine Religion wie jede andere

Eine   presbyterianische Kirche ist für mich der nahegelegenste Platz für Andachten. Ich gehe an vielen Sonntagmorgen daran vorbei, auf dem Weg zum nahegelegensten Delikatessenhändler. Wenn ich eine Religion wie jede andere praktizieren würde, dann sollte ich anstatt dessen sicherlich dorthin gehen und mir selber ein gutes Stück an Fahrt ersparen. Oder vielleicht die Anglikaner um die Ecke, die haben die besten Kuchenverkäufe im Umkreis und wenn ich zwischen Religionen wählen sollte, die „wie jede andere auch“ sind, dann ist dieses Kriterium so gut wie jedes andere auch.
Es gibt die verwandte Idee, dass Religionen irgendwie immer dasselbe wie die anderen wären (oder vielleicht sind das nur die „rechtmäßigen“). Dass wir alle „Wege nach Rom“ wären. Ganz platt, ich schätze diese Idee gar nicht. Ich kann nicht einmal einsehen, warum wir alle nach Rom wollen sollten. Nicht nur, dass ich nicht daran glaube, dass einer von uns den einzige wahren Weg hätte, sondern ich muss selbst noch davon überzeugt werden, dass irgendeiner von uns selbst die wahre Richtung kennt.

Genauso gut - sollte ich falsch liegen und wir alle arbeiten auf das ultimative Ziel hin, liegt nicht der Wert in den unterschiedlichen Wegen der unterschiedlichen Leute dann eben genau in deren Unterschiedlichkeit? Liegt er nicht allein in der Tatsache, dass sie alle nicht einer wie der andere sind?
Ich praktiziere eine Religion, deren Schönheit mich auf eine Art und Weise bewegt, wie nichts anderes es kann. Vielleicht würde sie dich auch bewegen oder vielleicht würde sie das nicht. Wenn dein Weg, seist du nun Heide oder etwas anderes, ob du Hexe bist oder nicht, dich ebenfalls bewegt, oder einen Wert hat, mit dem sich der meine nicht einmal messen kann, kannst du dann wirklich sagen, dass das eine Religion wie jede andere wäre?

Jemand, der sich von einem anderen Glauben oder einer Praxis im Heidentum unterscheidet und vielleicht ganz vernünftig sagt, dass eine Praktik vom Standpunkt seiner Tradition nicht rechtmäßig wäre, wird oftmals als jemand wahrgenommen, der die Validität dieser Praktik völlig in Frage stellt. Und weil wir für unsere Freiheit des religiösen Ausdrucks auf der Basis der Validität gestritten haben, ist jemandem die Validität zu verweigern gleichbedeutend damit, ihm religiöse Freiheit zu verweigern. Das heißt, dass ein ehemals hilfreicher Begriff aus der Rhetorik so betrachtet wird, als ob er tatsächlich eine reale Bedeutung hätte. Wir behandeln einen Slogan wie eine Doktrin und es wäre an der Zeit, dass wir damit aufhörten. Wenn wir wirklich über eine Praktik nachdenken, dann sollten wir darauf vorbereitet sein, dass wir das auf einen Art und Weise tun, die eben nicht mehr auf einen Autosticker passt.
Solange wir uns nicht im Kontext einer bestimmten Tradition bewegen, vergessen wir doch einfach auf die Frage der Validität. Wenn jemand eine unterschiedliche Praxis hat, dann kann man diese loben, dagegen argumentieren oder sie zu seinen eigenen Gunsten ignorieren. Sofern es sich um Heiden handelt, dann ist das kein Schritt weg von der heidnischen Einheit.

Indem wir uns von einander unterscheiden, leben wir Diversität. Einheit ohne Diversität ist Hegemonie, und Hegemonie  ist die Quelle von innerreligiösen Streitigkeiten, die ernster sein können als es interreligiöse jemals sein könnten. Wir sollten Leuten erlauben ihre Unterschiedlichkeit auszudrücken, eingeschlossen der Wege, die unseren eigenen Sichtweisen widersprechen, ohne dass wir von Validität und Invalidität einer ganzen Tradition auf absolute Weise sprechen, mit dem inhärenten Hang zu Bigotterie.

Lasst sie doch ausdrücken, wie sie sich von euch unterscheiden und seid glücklich damit, wie ihr euch von ihnen unterscheidet. Erfreut euch daran, dass ihr eine Religion habt, die wie keine sonst ist!


Das WurzelWerk und besonders Anufa, bedanken sich bei Jon sehr herzlich für die Erlaubnis seinen Artikel zu übersetzen und dafür, dass er ihn uns zur Verfügung gestellt hat.


Jon Hanna


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