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In diesen Reisen sollte ich von diversen „Personen“ der „geistigen Welt“ oder auch Tieren Wichtiges und Informatives erfahren, das mir im Hier und Jetzt helfen könnte weiter zu kommen.
Als ich nun dem Begriff „Channeling" begegnete und mich damit näher auseinander setzte, erkannte ich, dass es im Grunde dem ähnelte das ich schon kannte….
Channeln
Das Wort „Channel" kommt aus dem Englischen und bedeutet Kanal. Beim „Channeln“ ist man sozusagen „Kanal“ für „Botschaften“ aus einer (für uns) nicht bewusst wahrnehmbaren Welt.
Im Grunde gibt es das, was hinter diesem Begriff steht ja schon seit ewigen Zeiten.
Gebete und die unterschiedlichsten Rituale hatten in allen Zeiten oft das Ziel, etwas in Erfahrung zu bringen, das „hinter“ dem Schleier des bewussten Erfahrens lag.
In vielen Ländern dieser Erde wurden auf verschiedenste Art und Weise „Botschaften“ aus einer Welt erfragt, die ja außerhalb des „alltäglichen“ Erfahrungsbereiches lag.
Denken wir nur an Pythia (Seherin und Hohepriesterin in Delphi-Griechenland) oder Schamanen und Medizinmänner. Auch Johanna von Orleans und andere „kirchliche“ Heilige praktizierten das „Channeln“, obwohl es dazumals diesen Begriff noch nicht gab. Man sprach hier eher von „Wundern“ und „Visionen“.
Heute passiert dieses „Channeln“ ähnlich wie in früheren Zeiten - nach einer „zeremoniellen Verbindung“ (durch Meditation oder Gebet) „spricht“ man mit "Wesenheiten", um Antworten auf Fragen zu erhalten, die einem auf der Seele brennen.
Ich lernte viele Menschen kennen, die dieses „Channeling" praktizieren und musste sehr oft feststellen, dass die gewünschten Antworten manchmal so wirklichkeitsfremd und unverständlich für "Otto Normalverbraucher" sind, dass Mann/Frau sie im Hier und Jetzt gar nicht umsetzen oder anwenden kann.
Ich besuchte die diversen „Channel-Mediums“, hörte mir „Channelings“ an und kam immer mehr zu dem Entschluß, dass DIES doch nicht alles sein konnte!?
Kann nur eine „Elite-Truppe“ diese „Botschaften“ empfangen
und WARUM waren diese dann (teilweise) so „unverständlich“ und
fokussiert auf ein (nur) spirituelles Leben??? Sollten diese Botschaften
nicht eher eine Unterstützung sein, das Leben im Hier
und Jetzt, gut meistern zu können?
„Channeln“ kann jeder!!!
Nun ist es so, dass ich das Gefühl verspürte, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und Vergleiche anzustellen. Ich habe entdeckt, dass es die unterschiedlichsten Möglichkeiten gibt, mit der "inneren Welt" zu kommunizieren. Denn DAS ist es eigentlich. Man spricht, egal ob bei "Geistreisen", "Traumreisen" oder "Channelings", eben mit der inneren Welt, mit der eigenen Seele.
Es funktioniert immer (und auch bei jedem, der dies möchte), egal wo man sich im Esoterischen zu Hause fühlt.
Ob im Schamanismus (Gespräche mit Krafttieren und Spirits), ob im Hexentum (Gespräche mit Naturwesen, Elementen oder Gottheiten) oder ob man Gespräche mit Engeln/aufgestiegenen Meistern führt, man bekommt die Antworten, die stimmig sind für die befragte Situation.
Die Quelle ist jedoch immer dieselbe, wenn man davon ausgeht, dass es ja nur eine Quelle gibt, aus der wir kommen und in die wir wieder zurückkehren.
So kann man nun sagen, dass das "Schlagwort Channeling" zwar einer bestimmten Gruppe von Esoterikern zugeordnet, das was jedoch dahinter steht, aber von vielen in Anspruch genommen wird. Ob die Menschen mit Buddha, Cernunnos, Aradia, Jesus, einem Einhorn, Elfen oder was/wem auch immer sprechen, die Antworten kommen aus uns, zu uns!
Immer wieder höre ich Menschen zu, die mir verträumt
erzählen, dass die verschiedensten Wesenheiten „auf
sie zukamen“ um mit ihnen zu sprechen!
Man sollte sich jedoch bewusst werden, dass nicht reale Persönlichkeiten
erscheinen, um zu antworten, sondern die „Qualität",
die dieser Persönlichkeit zugeordnet ist. (z.B.: Raphael =
Heilung, St. Germain = Transformation usw.) Es ist (teilweise)
unser Kopf, der uns die „passenden“ Bilder zur Verfügung
stellt. Man vertraut, je nach Ausrichtung, bestimmten "Wesenheiten",
deshalb ist es nur natürlich diese auch zu befragen (Krafttiere,
Engel oder auch Götter/innen).
Die „Innere Stimme" ist es jedoch, die uns die Antworten übermittelt. Da diese aber keinen "greifbaren Namen" hat, brauchen wir für unseren „starken Kopf" eine/n so genannten Ankerpunkt in Form einer Persönlichkeit, die die Fähigkeit hat, uns in genau der bestehenden Situation zur Seite zu stehen, uns die gewünschten Antworten überbringt und uns Hilfestellung leistet. Unabhängig davon welche „Wesenheiten" man anspricht.
Die Antworten kommen immer (und bei jedem) und je nachdem wieweit das Vertrauen in diese Antworten gediehen ist, wird man damit im Hier und Jetzt etwas damit anfangen können.
Je nach Ausrichtung und Empfindung, wird man sich dort niederlassen, wo man sich eben „zu Hause" fühlt. Man sollte sich aber immer vor Augen führen, dass „channeln" eine Kommunikationsform ist, die uns mit unserer inneren Welt, unserer Seele verbindet.
Kleines Schlusswort
Ich möchte zum Schluss noch anmerken, dass dieses „Channeln“ auch passiert, obwohl wir es nicht bewusst erlernen oder anstreben. Wenn jemand aus dem „Bauchgefühl“ heraus handelt, ist er „Kanal“ für die „innere Stimme“! Das ist es auch, was ich euch mit diesem Artikel näher bringen möchte.
Jeder spricht auf die eine oder andere Art (bewusst oder unbewusst) mit seiner „inneren Welt“.
Das ist gut so und zeigt einmal mehr, dass diese wunderbare „Gabe“ nicht einer „Elite“ von Esoterikern vorbehalten ist, sondern dass dies Jeder kann!
Ich praktiziere nun schon lange dieses „Channeln“ und
ich benutze dieses Wort, weil es kein Anderes dafür gibt.
Für mich sind es aber immer „Gespräche mit der
inneren Welt“, in der die „Qualitäten“ „Gestalt
und Namen“ annehmen um auch „meinem
Kopf“ einen
Ankerpunkt zu liefern.
Dieser Artikel ist natürlich aus meiner inneren Welt heraus entstanden. Es ist eine Sichtweise, die jedoch jeder nur für sich selbst bestimmen kann, aber vielleicht kann dieser Artikel die eine oder andere Sichtweise bereichern.
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