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In meinem persönlichen magischen Selbstverständnis als Hüterin der Schwelle bin ich ein beliebtes Angriffsziel für Energien, welche die Grenze unerlaubt überschreiten wollen. Das weiß ich, damit lebe ich bzw. lebe ich trotzdem immer noch und zwar sehr gut, weil ich entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe. In letzter Zeit haben diese Strategien leider drastisch versagt und alle, die wissen wovon ich rede, verstehen, wenn ich sage, dass das recht unangenehm war und mich dazu bewogen hat, meine Systeme einer genaueren Revision zu unterziehen. Wie viele Menschen suche ich die Fehler natürlich immer zuerst bei mir selbst, doch ich kann ehrlicherweise sagen, dass ich weder besonders überarbeitet, noch krank, noch in irgendeiner anderen schlechten Verfassung war, als das passierte. Auch meine Schutzsysteme, die auf dem üblichen Verständnis der Polaritäten
beruhen und sich sowohl einer geisterhaften als auch einer energetischen
Weltsicht bedienen, waren intakt. Also musste ich tiefer graben
oder weiter schauen, um zum Grund dieses Fehlers zu gelangen.
Zuerst
sah ich mir mittels einer Zeitschleife nochmal die feinstoffliche
Struktur der Angreifer und den Ablauf des Geschehens an. Es hätte ja auch sein können, dass es sich gar nicht um feindlich gesinnte Energien handelte, sondern schlicht und einfach um eine oder mehrere Personen, die es aus irgendeinem Grund auf mich abgesehen haben könnten. Zwar ist mir nicht bekannt, dass ich mich mit jemand derart im Streit befände, aber ich habe gelernt, immer alle Möglichkeiten in meine Überlegungen einzubeziehen. Bei nochmaliger Begutachtung der Angriffsenergien konnte ich diese Möglichkeit klar ausscheiden, da Menschen immer die Tendenz haben, Formen zu projizieren, die sich bei genauem Hinsehen wie Pixel eines Digitalfotos oder wie Puzzleteile auseinandernehmen lassen oder sich von selbst in diese auflösen, wenn der Sender sie nicht mit ausreichend starker Grundenergie ausgestattet hat. Nichtmenschliche Energien jedoch sehe ich persönlich nie in Formen, da ich diesbezüglich eine Vereinbarung mit dem Universum habe, in der ich das abgelehnt habe. Der Grund ist einfach der, dass ich in der Lage bin, mich so zu erschrecken, wenn ich diese Viecher optisch sehen muss, dass ich tatsächlich dem Herzstillstand näher komme als mir lieb ist. Ich nehme sie ausschließlich energetisch als Verdichtung wahr, plus der Energie der Angriffsmethode, natürlich. Daher kann ich klar sagen, dass es einer der üblichen Angriffe war, die mich ansonsten nie erreichen und immer bereits weit draußen abgeblockt werden.
Was aber war diesmal anders?
Ich war es nicht, die Art des Angriffs war es nicht – was übrig bleibt ist die grundsätzliche Struktur unserer Lebensumgebung und der feinstofflichen Gesetzmäßigkeiten, die in ihr herrschen. Darüber werde ich jetzt hier keinen Aufsatz schreiben, denn ich gehe davon aus, dass diese Dinge unter denen, die diesen Artikel lesen, wohlbekannt sind. Ich lasse daher auch die Auflistung all dessen weg, was ich diesbezüglich überprüft habe. Punkt ist jedoch, daß ich Veränderungen gefunden habe. Ich möchte das nochmal ganz klar und deutlich sagen: Ich habe Veränderungen in der grundsätzlichen Struktur unserer Lebensumgebung und der feinstofflichen Gesetzmäßigkeiten, die in ihr herrschen, gefunden! Abzüglich aller möglichen Einwände, wie z. B. dem, dass ich mich persönlich verändert haben könnte und daher meine Wahrnehmung verändert und die ganze Sache rein psychologisch zu interpretieren sei – das bleibt sicher unbenommen – neige ich zu der Vermutung, dass die Geschichte über den Aufstieg des Planeten, wie viele Sagen und Legenden, einen wahren Kern hat. Ob der wahre Kern von Anfang an vorhanden war oder sich nur durch eine entsprechend große Anzahl von Personen, die nun schon seit Jahrzehnten unbedingt daran glauben wollen, dem kollektiven Unbewussten eingeprägt und seine eigene Energiestruktur samt dazugehörendem Feld und Ereignishorizont geschaffen hat, ist für mich nicht beantwortbar und im Grunde auch nicht wichtig. Tatsache ist oder scheint mir zumindest zu sein, dass verschiedene Veränderungen, die mit diesen Aufstiegsgedanken einhergehen, nun eingetreten sind und die Möglichkeit in Betracht gezogen werden muss, dass weitere folgen könnten. Anders ausgedrückt: Da haben wir nun den Salat – was tun wir jetzt damit? Ich persönlich glaube, dass es für alle magisch arbeitenden Personen ratsam sein könnte, sich die Veränderungen genauer anzusehen und sich darauf einzustellen, damit es ihnen nicht ergeht wie mir. Denn wenn ich eines mit Sicherheit weiß,
dann, dass Dinge nicht davon nicht existieren, dass ich sie nicht
haben will!
Das ist der Grund, warum ich diesen Artikel schreibe.
Ich denke, irgendwer muss es tun und da ich kürzlich davon betroffen war, fühle ich mich dazu berufen. Jetzt, wo ich beschlossen habe, die Sache ernst zu nehmen, kommt es mir vor wie Zeitverschwendung, dass ich es solange nicht getan habe. Völlig unabhängig davon, ob ich es gut finde oder nicht, die Basis dessen, was für mich schon so lange in der magischen Arbeit Alltag ist, hat sich verändert. Bevor ich noch auf die Veränderungen eingehe, die ich gefunden habe, möchte ich eines ganz klar sagen: Für einen Aufstieg halte ich es nicht. Eher für einen Umstieg. Wir befinden uns in einem erweiterten Modell der bisherigen Struktur, aber ob das besser ist als das alte, wird erst die Zeit zeigen. Schon lange habe ich mich vom linearen Denken verabschiedet und mir angewöhnt, Verläufe in Zyklen zu betrachten – wie die meisten von uns, würde ich sagen. Zu glauben, ein paar Umstellungen in der Energiestruktur, so neu und weitreichend sie auch sein mögen, könnten die Tatsache, dass die Menschheitsgeschichte in immer wiederkehrenden Zyklen das Rad in Bewegung hält, verändern und die irdische Gesamtbevölkerung geschlossen oder auch nur zum Teil kometengleich in Richtung Himmel katapultieren, halte ich ehrlich für naiv. Das heißt nicht, dass ich nicht etliche Menschen liebe und schätze, die diesem Glauben anhängen und auch ich bin ganz sicher immer wieder in anderen Dingen naiv. So, ich hoffe, der Moral ist nun genug getan und komme nun zum technischen Teil.
Da meine Begabung in der Wahrnehmung energetischer Phänomene hauptsächlich visuell ausgeprägt ist, beschreibe ich sie dementsprechend. Andere mögen diese oder ähnliche Phänomene eher auditiv, emotional oder haptisch wahrnehmen – oder ganz souverän einfach wissen. Wie auch immer, folgende Struktur zur Beschreibung scheint mir sinnvoll: Linie, Feld und Verkörperung.
Ende Teil I
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