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Die ewige Stadt   Teil I
Wenn eine Stadt diesen Namen verdient hat, dann Rom.
 
Pantheon

In Rom angekommen, schlägt einem gleich der Duft des südländischen Flairs entgegen. Und ehrlich zugegeben - ich mag das südländische Flair. Ich mag das Wetter, mir gefallen die Farben, mit denen die Häuser bemalt sind - orange, aubergine, ich mag die hölzernen Fensterläden in der alten Innenstadt. Rom ist eine große Stadt - zählt aktuell um die 2,8 Millionen Einwohner.

Doch auch wenn diese Stadt sehr groß ist, habe ich sie als sehr nett erfahren, Mensch ist dort gerne gesehen.


Rom ist Massentourismus gewohnt

Ein großer Grund dafür ist wohl auch der Sitz des Vatikans in ihrer Stadt. Doch Rom hat weitaus mehr zu bieten als den Vatikan und das Kolosseum, auch wenn diese sehr beeindruckend sind. Ich besuchte diese Stadt dreimal im letzten Jahr, und werde versuchen, hier ein paar besondere Plätze, die mich sehr beeindruckt haben vorzustellen, meine Erfahrungen zu schildern. Vielleicht sind ein paar dabei, die noch nicht jedem bekannt sind.


Das Pantheon

 

Forum Romanum


Hadrians Markt


Romulus Hütten


Palatin


Haus der Vestalinnen

 

Wohl eines der beeindruckensten Gebäude in dieser Stadt. Im Jahre 27 v. Chr. wurde es von Marcus Agrippa, dem Schwiegersohn von Kaiser Augustus, erbaut. Wofür es genau gebaut wurde, darüber ist man sich noch nicht so genau im Klaren, auf jeden Fall fand ich keine entsprechenden Hinweise. Aber es wird vermutet, dass es ein Platz für die Götter war. Das Pantheon ist ein rundes Gebäude, mit einer Beton Kuppel von 43,30 Meter Durchmesser und identischer Höhe. Für damals ein Wunder der Baukunst - es wurde erst über tausend Jahre später überboten mit moderner Technik. Im  Pantheon gibt es sieben Nischen, wohl für jeden der planetarischen Götter eine.
Das Pantheon wurde im Laufe der Zeit christlich angepasst“ sozusagen. In den Nischen stehen jetzt verschiedenste Statuen, Papst-Grabmäler, etc. Doch dies stört dort drinnen gar nicht solch Innereien-Schnick-Schnack kann dem Gebäude selbst nichts anhaben. Es wirkte für mich eher nebensächlich. In der Mitte von der Kuppel ist ein großes Licht Loch von neun Metern. Ich rate jedem, der das Pantheon besucht, sich genau darunter zu stellen und hinauf zu blicken.

Eine kleine geschichtliche Anekdote zum Pantheon: Von der Marmorverkleidung und den Bronzedachziegeln blieb leider nicht viel übrig. Als Papst Urban VIII. auch noch die bronzene Kassettendecke der Vorhalle abnehmen und einschmelzen ließ, um Waffen und den Bronzebaldachin von St. Peter gießen zu lassen, reagierte die damalige Bevölkerung empört.
Die Bevölkerung Roms, die von vielen verschiedensten Krisen durchgeschüttelt war, war damit nämlich nicht so wirklich einverstanden. An der Pasquino Statue konnte man folgenden Spruch lesen: „Quod non fecerunt barbari fecit Barberini.“ „Was die Barbaren nicht schafften, gelang den Barberini.


Das Forum Romanum und der Palatin

Wer kennt es nicht, das Forum Romanum? Inmitten der sieben Hügeln liegt es, ehemals der zentrale Platz von Rom. Es sind quasi Tempel von allen damals wichtigsten Gottheiten dort vorhanden.
Inmitten davon liegt das Grab des Julius Caesars. Wirklich begraben ist er dort nicht, auch war er nicht genau an dieser Stelle ermordet worden. Doch was spannend ist - auch heute noch legen die Menschen - nicht nur Touristen wohlgemerkt - Blumen und ähnliches dort nieder. Wo wir gerade bei den Kaisern sind - neben dem Forum Romanum führt die Fori Imperiali vorbei. Und auf der anderen Seite der Strasse liegen die Kaiser Foren wie z.B. das Caesar Forum und der Hadrians-Markt.
Ursprünglich waren diese Foren nicht durch eine Strasse dieser Größe voneinander getrennt. Doch Mussolini verfiel auch fast dem Kaiser-Wahn, und wollte seine eigene Prachtstrasse haben, und baute sich einfach eine quer durch die Foren. Ein grober Einschnitt - nicht nur für die Archäologen.

Wem das Forum Romanum nicht genug ist, der steigt am besten auf einen der sieben Hügel - den Palatin z.B. Von dort oben bietet sich ein wunderbarer Blick auf das Forum Romanum. Von dort sieht man auch in das Haus der Vestalinnen ein - das von unten leider nicht beschau- und begehbar ist. Rundherum Wohngebäude, in der Mitte Wasserbecken. Vor den Gebäuden stehen Statuen von den wohl berühmtesten Vestalinnen.
Die Vestalinnen waren unter anderem dafür zuständig, dass das Herdfeuer des Staates nie ausging. Passierte dies doch einmal, dann wurden sie hart bestraft wahrscheinlich ausgepeitscht.

Auf dem Palatin befinden sich auch die sogenannten Romulus Hütten. Wohl die ältesten Zeugnisse vom Anbeginn der Besiedelung und der Gründung Roms (datiert mit 800 v.Chr.). Ob an den Geschichten über die Gründung Roms doch mehr dran ist? Wer weiß das schon so genau...
Aber das ist natürlich nicht das einzige, das auf dem Palatin zu besichtigen ist. Etwas versteckt, aber doch, findet man den Tempel der Magna Mater, der mittlerweile von einem jahrhundertealten Steineichenhain umkränzt ist. Genauso versteckt sich dort oben zwischen dem Stadion, den flavischen Gärten, dem Nymphäum, dem Domus Flavia auch der Apollon Tempel und das Haus der Livia.


Ende Teil I



Vesta Tempel
 
 

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