Sat-Ma‘at

Kemet – “das schwarze Land” – lautet der ursprüngliche Name des Alten Ägyptens. Einer so alten Religion zu folgen bedeutet manchmal mühsame Rekonstruktion, manchmal wagemutige Interpretation. In diesem Spannungsfeld bewege ich mich nicht nur gedanklich, sondern ich versuche mit meinem täglichen Leben einen alten Weg und ein altes Weltbild wieder zum Leben erwecken. Dazu gehört ägyptologisches Forschen genauso wie tägliche Rituale um persönliche Verbindung mit den mannigfaltigen Gottheiten Kemets Verbindung aufzunehmen.

Meine Name, Sat-Ma’at, bedeutet “Tochter der Ma’at”. Ma’at ist nicht nur eine Göttin, sie ist auch die Weltenordnung, das kosmische Prinzip das die Welt im Inneren zusammenhält und die in fortwährender Entwicklung befindliche universale Ethik, die darum weiss, dass wir Menschen einander brauchen.

Der Mensch, so sagte einmal Jan Assmann ein bekannter Ägyptologe und Kulturwissenschaftler, sei das einzige Wesen in der Natur, dass um seine Endlichkeit wisse und die Kultur sei die Welt, die er sich errichtet habe um mit diesem Wissen leben zu können. Hier beginnt für mich Religion und sie beginnt in einer fruchtbaren grünen Oase mitten in der nordafrikanischen Wüste an einem großen Fluss… In Ägypten.

Außerdem bin ich Heilpraktikerin für manuelle Therapien. Ich arbeite gern mit den Händen. Auch hier geht es viel um Zusammenhänge. Manchmal muss man Dinge miteinander verbinden, damit sie besser kommunizieren können und manchmal muss man sie voneinander lösen, damit sie sich besser bewegen können. Gesundheit ist, wenn die Dinge so zusammenhängen wie sie sollen. Dann funktionieren sie auch am besten.

Andrew T. Still, der Begründer der Osteopathie hat mal gesagt:
"Krankheiten finden kann jeder, Gesundheit zu finden ist das Ziel...".
Das versuche ich - jeden Tag und überall.

 




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